Medialexikon

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben A

Abdeckbogen

Rubrik: Druck und Technik

Bevor das eigentliche Plakat angebracht wird, werden Ganzsäulen und teilweise auch Großflächen zunächst mit farbigem oder weißem Fondpapier bzw. dem Abdeckbogen beklebt, um das vorherige Plakat abzudecken. Dieses nennt sich Abdeckbogen.

Affiche

Rubrik: Medien

"Affiche" stammt aus dem Französischen und bezeichnet ein Plakat in der Außenwerbung.

Affichenpapier

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Spezielles, nassfestes Papier für das Kleben von Plakaten auf Klebeflächen wie z.B. Großflächen, Ganzsäulen, Superposter etc.

Affinität

Rubrik: Planung und Forschung

Wird als Indexzahl angegeben und beschreibt das Verhältnis, inwiefern eine bestimmte Zielgruppe innerhalb einer abgegrenzten Gesamtheit im Vergleich zur Grundgesamtheit, stärker oder schwächer vertreten ist. Werden zur Affinitätsberechnung Reichweitenprozente gewählt, ist das Ergebnis der Reichweiten-Index. Nimmt man die absoluten Reichweiten als Berechnungsgrundlage, ergibt sich daraus die Affinität.

Alkali-Echtheit

Rubrik: Druck und Technik

Klebeplakate müssen alkaliecht sein, da die bei der Anbringung verwendeten Klebstoffe alkalische Bestandteile enthalten können.

Siehe auch: Druckfarben.

Allgemeine Geschäftsbedingungen | AGBs

Rubrik: Planung und Forschung

Allgemeine Geschäftsbedingungen (abgekürzt AGB) sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (der Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrages stellt.
Quelle: Wikipedia

Im Einzelfall bleibt es den beteiligten Unternehmen überlassen, abweichende Vereinbarungen zu treffen.

Allgemeinstelle

Rubrik: Medien

Litfaßsäulen und z.T. auch Plakatflächen, die jeweils mehreren Werbungtreibenden zur Verfügung stehen und in Voll- oder Teilbelegung gebucht werden können. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet gestreut und stehen auch in Wohngebieten, in denen es sonst keine Werbung geben darf. Auf Allgemeinstellen finden sich Plakate unterschiedlicher Formate mit den unterschiedlichsten Inhalten. Von amtlichen Bekanntmachungen über Veranstaltungstipps, Theater- und Kinoprogrammen bis hin zur Wirtschaftswerbung. Das optimale Verhältnis zwischen der Zahl der Allgemeinstellen und der Zahl der Einwohner liegt bei 1:10.000. Das Standardformat für Allgemeinstellen ist DIN A0.

Identisch mit: Litfaßsäule.

Andruck

Rubrik: Druck und Technik

Plakate werden vor dem Auflagendruck im Kleinformat als Andruck produziert. Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität, insbesondere bei mehrfarbigen Arbeiten an einer Druckmaschine. Dabei erfolgt unter anderem eine Kontrolle der Ton- und Farbwerte zur Abstimmung mit der Vorlage. Wichtig bei der Herstellung des Andrucks ist es, dass die Andruckrichtung des zu bedruckenden Stoffes (z.B. Papier) die gleiche wie im späteren Auflagendruck ist.

Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse | ag.ma

Rubrik: Planung und Forschung

Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse e.V. ist ein so genanntes „Joint Industry Comittee", also ein Zusammenschluss von Nutzern, Agenturen und Anbietern von klassischen Medien, mit dem Ziel, vergleichende Medialeistungsdaten unter vergleichbaren Qualitätsstandards zu erheben.

PosterSelect ist eingfetragenes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse e.v.

Aufkleber | Störer

Rubrik: Medien

Aufkleber, z.B. in Form von Händleradressen, dienen der Individualisierung der Plakate. Sie sollten die gleiche Papierlaufdichte wie das Grundplakat haben. Ihre Klebekraft wird verbessert, indem der Druck unter der Aufkleberfläche ausgespart wird. Die genaue Positionierung des Aufklebers muss in der Klebevorlage festgehalten werden.

Auflage

Rubrik: Druck und Technik, Planung und Forschung

Üblicherweise die Druckauflage; dies ist die Anzahl der hergestellten Exemplare eines Druckerzeugnisses. Die Höhe der Auflage ist ein wesentliches Kriterium für die Kalkulation des Druckpreises.

Aushangintervall

Rubrik: Planung und Forschung

Kleinste Zeiteinheit, für die eine Außenwerbefläche mindestens belegt werden muss. (Identisch zu „Klebeintervall").
Siehe auch: Dekade, Belegungsdauer.

Auskleidebogen

Rubrik: Druck und Technik

Unbedrucktes Plakatelement, das zur Beendigung einer Kampagne oder zur Füllung von ungenutzten Werbeflächen, bspw. bei zu kleinen Werbemitteln, verwendet wird. Siehe auch: Makulatur oder Abdeckbogen.

Außenwerbefläche

Rubrik: Medien

Buchbare Werbeeinheit im öffentlichen Raum oder auf privatem Grund.

Außenwerbekampagne

Rubrik: Planung und Forschung

Werbeschaltung im öffentlichen Raum, bspw. mittels City-Light-Boards , City-Light-Postern, Großflächen oder Allgemeinstellen (Litfaßsäulen).

Außenwerbemittel | Außenwerbeträger

Rubrik: Medien

Medium zur Anbringung von Außenwerbung, bspw. Allgemeinstelle (Litfaßsäule), Großfläche etc.

Außenwerbeunternehmen

Rubrik: Planung und Forschung

Dienstleister, der sich mit der Planung und Umsetzung von Außenwerbekampagnen beschäftigt.

Außenwerbung

Rubrik: Medien

Werbung im öffentlichen Raum, die auf die gesamte mobile Bevölkerung wirkt.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben B

BIK-Regionen

Rubrik: Planung und Forschung

Die Darstellung der Verstädterungszonen unter Einbeziehung des Umlandes.

Backlights

Rubrik: Medien

Plakate, die in Vitrinen gehängt und von hinten durchleuchtet werden, wie z.B. City-Light-Boards oder City-Light-Poster.

Siehe auch: Vitrinenplakate.

Ballungsraum

Rubrik: Planung und Forschung

Geografisch eindeutig eingegrenzte Region mit hoher Bevölkerungsdichte. Umsatz und Konsum vieler Warengruppen konzentrieren sich überproportional stark in den Ballungsräumen.

Baukastensystem

Rubrik: Medien, Transportmedien

Eine Herausforderung in der Verkehrsmittelwerbung stellen die verschiedenen Fabrikate und Baureihen der Fahrzeuge dar. Insbesondere wenn Busse und Bahnen in verschiedenen Städten belegt werden, ergeben sich oft Probleme durch die unterschiedlichen Größen der Rumpfflächen und Fenster. Um nicht eine Vielzahl unterschiedlicher Folienaufkleber produzieren zu müssen, bietet es sich an, nach dem so genannten „Baukastensystem" vorzugehen. Indem bei den Folien oben und unten immer einige Zentimeter stehen bleiben, werden verschiedene Formate gleichzeitig hergestellt. Je nach Größe der Werbefläche kann dieser Überhang dann weggeschnitten werden, ohne dass sich der Text oder das Bildmotiv verändert. Genaue Maßangabe je Fahrzeugtyp und Stadt sind bspw. mit Typenblättern erhältlich.

Siehe auch: Formen der Verkehrsmittelwerbung.

Beachtungschance

Rubrik: Planung und Forschung

Kennziffer zur Ermittlung der Vergleichbarkeit von Außenwerbeträgern. Relevant bei der Berechnung der Kennziffer sind u.a. Standort, Mobilitätsströme, Winkel zur Verkehrsachse etc.

Siehe auch: G-Wert.

Belegung (Verkehrsmittelwerbung)

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Wird aus individuellen Vorgaben wie Region oder Stadt, gewünschte Fahrzeugtypen und Dauer der Kampagne ermittelt. Der Vorteil: Alle Fahrzeuge können einzeln ausgewählt und über einen flexiblen Zeitraum zu einer lokalen oder regionalen Kampagne zusammengestellt werden.

Siehe auch:

  • Belegungsumfang
  • Formen der Verkehrsmittelwerbung

Belegungsdauer

Rubrik: Planung und Forschung

Die zeitliche Belegung von Plakatflächen und Säulen erfolgt nach Dekaden. Darunter werden Zeiträume von abwechselnd 10 oder 11 Tagen, am Jahresanfang und am Jahresende auch 14 Tagen verstanden. Eine Dekade ist der Mindestzeitraum, in dem die meisten Plakatwerbeträger plakatiert werden. Jährlich wird ein einheitlicher Terminplan herausgegeben, der 34 Dekaden ausweist. Die Belegungsintervalle betragen i.d.R. für CLPs, CLBs = 7 Tage, für Riesenposter und Transportmedien Minimum = 1 Monat (teilw. auch 14 Tage oder 7 Tage möglich) sowie 1 Jahr für Hinweismedien.

Siehe auch: Belegungszeitraum.

Belegungsdichte

Rubrik: Planung und Forschung

Mitentscheidend für die Wirkung einer Kampagne. Denn vor allem in Großstädten kann eine Kampagne nur bei hoher Belegungsdichte durchschlagkräftig sein. Üblich ist die Quotierung nach Einwohnern, bei der die erforderliche Anzahl von Anschlagstellen auf die Einwohnerzahl eines Ortes bezogen wird. Ein häufig empfohlener Wert ist z.B. eine Großfläche auf 3.000 bis 4.000 Einwohner. Bei Ganzsäulen bietet sich eine Belegungsdichte von 1:6.000 an (eine Säule auf 6.000 Einwohner).
Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, einen bestimmten Prozentsatz der insgesamt vorhandenen Stellen zu belegen (etwa 10 bis 15 Prozent) oder auf der Basis der Media Analyse ma plakat anhand von Leistungszielen zu planen.

Belegungsempfehlung

Rubrik: Planung und Forschung

Empfohlene Belegungsquote der Werbeträger pro Einwohner. Eine optimale Reichweite erhält man z. B. bei der Belegung einer Großfläche pro 3.000 Einwohner, was einem GRP von ca. 1.200 entspricht. Durch regionale Faktoren kann die empfohlene Quote variieren.

Belegungsmöglichkeiten

Rubrik: Planung und Forschung

Von Werbeträger zu Werbeträger unterschiedlich. City-Light-Boards , Litfaßsäulen, City-Light-Poster und City-Light-Säulen werden in Netzen gebucht, die gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Großflächen und Ganzsäulen sind dagegen einzeln selektierbar.

Siehe auch:

  • Belegungsdichte
  • Belegungsdauer

Belegungsquote

Rubrik: Planung und Forschung

Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: eine Quote von 1:3000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle auf 3.000 Einwohner einer Stadt.

Identisch zu: Streuquote.

Belegungszeitraum

Rubrik: Planung und Forschung

Die zeitliche Belegung von Plakatflächen und Säulen erfolgt nach Dekaden. Darunter werden Zeiträume von abwechselnd 10 oder 11 Tagen, am Jahresanfang und am Jahresende auch 14 Tagen, verstanden. Eine Dekade ist der Mindestzeitraum, in dem die meisten Plakatwerbeträger plakatiert werden. Jährlich wird ein einheitlicher Terminplan herausgegeben, der 34 Dekaden ausweist.

Siehe auch: Belegungsdichte

Beleuchtete Ganzsäulen

Rubrik: Medien

Litfaßsäule, die einen Dachkranz mit einer Beleuchtungsvorrichtung besitzt, welche das Plakat von oben beleuchtet.

Beleuchtete Großflächen

Rubrik: Medien

Bei Großflächen wird die Beleuchtung durch eine Vorrichtung am oberen Rahmen vorgenommen, City-Light-Boards dagegen sind hinterleuchtet. Diese stellen eine sinnvolle Ergänzung zu klassischer Großflächenwerbung dar und können die Aufmerksamkeit für eine Kampagne erheblich steigern.

Beleuchtung

Rubrik: Medien

Bei den Beleuchtungsarten lässt sich zwischen dem Beleuchten und dem Durchleuchten unterscheiden. Plakate auf Großflächen und Ganzsäulen werden angeleuchtet, d.h. durch einen Leuchtaufsatz von außen angestrahlt. City-Light-Poster, City-Light-Boards und Leuchtsäulen werden dagegen von hinten durchleuchtet.

Bewertungssystem

Rubrik: Planung und Forschung

Rankingsystem, das Eigenheiten der Werbeträger erfasst und transparent macht. Auf Basis einzelner Kriterien erfolgt eine qualitative Auswertung. Die Bewertung von Plakatstellen liefert sämtliche standortrelevante Informationen.

Billboard (≈ Großfläche)

Rubrik: Medien

Genormte Plakattafeln (356cm x 252cm = 18/1-Bogen | Großflächen), die jeweils nur einem Werbungtreibenden zur Verfügung stehen und auch als Einzelstandort gebucht werden können. Man findet sie an Ausfallstraßen, in Stadtzentren und an Wartehallen. Die Leistungsfähigkeit einer Großfläche wird mit dem G-Wert bewertet. Großflächen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und in 4, 6, 8 oder 9 Plakatteilen produziert, die bei der Klebung zusammengesetzt werden.

Identisch mit: 18/1-Plakat, Großfläche.

BlowUp (≈ Riesenposter)

Rubrik: Medien

Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden. Die bis zu mehrere Tausend Quadratmeter umfassenden Werbemotive werden mittels Digitaldruck auf breite Bahnen aus Vinylnetzen gedruckt, zusammengesetzt und montiert.

Identisch mit: Riesenposter.

Bogen

Rubrik: Medien

Format zur Bemessung von Plakatgrößen.

Siehe auch: Bogenformat.

Bogen-Tagespreis

Rubrik: Medien

Preis von Plakaten, der an der Litfaßsäule angegeben wird. Bezieht sich jeweils auf ein 1/1-Bogen-Plakat. Bei größeren Plakaten wird der Tagespreis entsprechend mit der Anzahl der jeweils eingesetzten Bögen multipliziert.

Bogenformat

Rubrik: Medien

Die Größe von Plakaten wird im Bogenformat angegeben. Dabei entspricht 1/1-Bogen dem Format DIN A1. Alle weiteren Formate werden aus dem 1/1-Bogen in Hoch- oder Querlage zusammengesetzt. Die häufigsten Bogenformate sind:

  • 1/1-Bogen = 84cm x 59cm (B x H)
  • 2/1-Bogen = 84cm x 118cm (B x H)
  • 4/1-Bogen = 119cm x 168cm (B x H)
  • 6/1-Bogen = 119cm x 252cm (B x H)
  • 8/1-Bogen = 119cm x 336cm (B x H)
  • 18/1-Bogen = 356cm x 252cm (B x H)
Das Format des City-Light-Posters ist ein Sonderformat und beträgt 118,5cm x 175cm (Sichtformat: 115cm x 171cm); das der City-Light-Säule 118,5cm x 350cm (Sichtformat: 115cm x 346cm).

Siehe auch: Plakatteilung, Bogenteilung.

Bogenplakat

Rubrik: Medien

Plakat im Bogenformat.

Siehe auch: Bogenformat.

Bogenteilung

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Geklebte Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden aus drucktechnischen Gründen in mehreren Teilen gedruckt und geklebt. Die einzelnen Plakatteile werden auch „Druckbogen" genannt und sind immer in der Reihenfolge ihrer Klebung nummeriert.
4/1-, 6/1- oder 8/1-Bogen-Plakate werden aus zwei, drei bzw. vier Teilen plakatiert. Bei der Großfläche kann zwischen der 9er-Teilung (neun gleich große Teile mit zwei horizontalen und zwei vertikalen Schnittlinien) und der 8er-Teilung (acht gleich große Teile mit drei vertikalen und einem horizontalen Teilungsschnitt) gewählt werden. Heute werden fast nur noch Sechser- und Viererteilungen verwendet.

Siehe auch:

  • Teilungsschnitte
  • Plakatentwurf

Brutto-Kontakte

Rubrik: Planung und Forschung

Gesamtzahl der Passanten, welche innerhalb eines fest definierten Zeitraums in Kontakt mit einem Werbeträger kommen. Eine Person kann dabei mehrere Brutto-Kontakte generieren. Brutto-Kontakte werden häufig per Vorort-Zählung ermittelt.

Identisch mit: Brutto-Reichweite.

Siehe auch: Netto-Kontakte.

Brutto-Reichweite

Rubrik: Planung und Forschung

Gibt die Summe aller insgesamt anfallenden Kontakte an. Wird in Millionen oder Prozent (GRP) ausgewiesen.

Identisch mit Brutto-Kontakte.

Buchung

Rubrik: Planung und Forschung

Plakatwerbeträger können einzeln (Einzelbuchung) oder in Netzen (Netzbuchung) gebucht werden. Plakate werden entweder fest gebucht (Festauftrag), oder es gelten bestimmte Stornofristen (z. B. 60 Tage).

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben C

CAPI

Rubrik: Planung und Forschung

Computer Aided Personal Interview.
Darunter versteht man die Interviewtechnik, bei der eine Interviewerin/ein Interviewer die zu befragende Person persönlich aufsucht und mit ihr zusammen den Fragebogen bearbeitet. In der Regel wird dabei ein Laptop verwendet, auf dem der Fragebogen aufgespielt ist.

Cine-Light-Poster

Rubrik: Medien

Entspricht dem City-Light-Poster, allerdings bei Aufstellung speziell in Kinos.

City-Light-Boards

Rubrik: Medien

Andere Bezeichnung für Mega Lights.

City-Light-Poster | CLP

Rubrik: Medien

Plakate in verglasten, beleuchteten Vitrinen an Wartehallen und Stadt-Informationsanlagen, die in einem Teil gedruckt und in trockenem Zustand in eine Klemmleiste eingehängt werden. Das Druckformat beträgt 118,5 x 176cm. Die Plakate sollten in satter Farbgebung auf 120 bis 140g/qm schwerem Papier gedruckt sein. Zur Verbesserung der Leuchtwirkung empfiehlt sich ein die Konturen und/oder Farbflächen verstärkender Druck auf der Plakatrückseite. Durch den Vitrinenrahmen werden an den vier Plakaträndern ca. 2cm abgedeckt, so dass die Sichtfläche etwa 115 x 171cm groß ist.

City-Light-Säule | CLS

Rubrik: Medien

Hochformatiger Werbeträger (Plakatformat 119 x 176/2-teilig). Premium-Werbeträger bedingt durch die Tatsache, dass die Plakate hinter Glas und hinterleuchtet präsent sind sowie durch die exponierten Standorte der City-Light-Säulen.

Contur

Rubrik: Planung und Forschung

Älteres Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen (siehe auch G-Wert und OSCAR). Mit Hilfe des CONTUR-Verfahrens wurde die Qualität einer Großfläche in Punkten angegeben. Dabei floßen die geschätzte Passagefrequenz einer Plakatstelle sowie ihre Lage, Platzierung und ihr Umfeld in die Bewertung mit ein.

Cost per GRP

Rubrik: Planung und Forschung

Kosten pro GRP, d. h. Kosten, die für eine Kontaktchance mit einem Prozent der Zielgruppe anfallen.

Siehe auch: GRP.

Cross Media

Rubrik: Planung und Forschung

Inhaltliche Vernetzung einzelner Kommunikationsinstrumente wie Außenwerbung, Sponsoring, Internet, Event-Marketing. Ziel: Einheitlicher Markenauftritt für Kommunikations-Mehrwert der Marke/des Produkts

Cyan - Magenta - Yellow - Kontur | CMYK

Rubrik: Druck und Technik

Vier-Farbmodell für den Druckbereich. Kann durch Sonderfarben erweitert werden.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben D

Dauerbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Langer Belegungszeitraum für Großflächen und Ganzsäulen. Die Belegungszeiträume liegen häufig bei über einem Jahr.

Dauerwerbung

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Alle Werbemaßnahmen, die über längere Zeiträume und weitgehend fest installiert durchgeführt werden (d.h. länger als Dekaden oder Wochen). Dieser Begriff beinhaltet z.B. Werbung an Uhren und Werbung in Parkhäusern, Werbung auf Kandelaberschildern, Licht- und Schilderwerbung. Auch Verkehrsmittelwerbung und permanente Bandenwerbung in Sportstadien fallen in den Bereich der Dauerwerbung.

Deckenflächenplakate

Rubrik: Medien, Transportmedien

Standardisiertes Werbeformat (60 x 30cm) für den Innenraumbereich von Bussen und Straßenbahnen.

Dekade

Rubrik: Planung und Forschung

Die meisten Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten „Dekadenplan" belegt. Dieser gibt die möglichen Belegungszeiträume an. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Der Jahreswechsel ist 14 Tage lang. Genaue Termine sind in der Regel dem für das jeweilige Jahr gültigen Dekadenplan zu entnehmen.

Dekadenbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten Dekadenplan belegt, der die möglichen Belegungszeiträume angibt. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Um den Jahreswechsel gibt es zwei Dekaden, die 14 Tage lang sind.

Siehe auch: Dekadenplan.

Dekadenplan

Rubrik: Planung und Forschung

Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten Dekadenplan belegt, der die möglichen Belegungszeiträume angibt. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Um den Jahreswechsel gibt es zwei Dekaden, die 14 Tage lang sind.

Siehe auch: Dekadenbelegung.

Demografische Merkmale

Rubrik: Planung und Forschung

Personenbeschreibende Merkmale, die zur Bildung repräsentativer Stichproben mit Hilfe des Quoten-Verfahrens dienen. Für die Mediaselektion liefern sie wichtige Aufgliederungsmerkmale, z.B. über Alter, Bildung, Einkommen, Geschlecht, Ortsgröße etc.

Digitaldruck

Rubrik: Druck und Technik

Innovatives Druckverfahren für Plakate, bei dem die Daten aus dem Computer ohne Herstellung eines Filmes und einer Druckplatte verarbeitet werden. Das Plakatmotiv wird auf Datenträger gespeichert und an die Druckerei geschickt oder direkt per ISDN bzw. via FTP übermittelt. Aus ökologischer Sicht ist der Digitaldruck den hergebrachten Formen des Siebdrucks und Offsetdrucks überlegen, da das Material für die Herstellung von Lithos, Druckplatten und Sieben sowie der Einsatz von Lösungs-, Entwicklungs- und Reinigungsmitteln entfällt. Zudem eignet sich der Digitaldruck für die kostengünstige Herstellung von Kleinstauflagen bis ca. 200 Stück.

Dots per Inch | DPI

Rubrik: Druck und Technik

Druckauflösung des Plakates.

Druckfarben

Zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

  • Hohe Lichtechtheitswerte: Schutz vor vorzeitiger Ausbleichung (Wollskala 6 bis 8, mindestens jedoch Wollskala 5).
  • Alkaliechtheit: Verwendeten Klebstoffe können alkalische Bestandteile enthalten.
  • Wasserfestigkeit: Wetterbeständigkeit des Anschlages. Wenn die Farbe ausbleicht, dann meist durch die Wirkung von Sonne und Regen.
  • Elastizität. Schutz vor Bruch beim Falzen.
  • Hohe Bündigkeit: Siebdruckfarben müssen gut gebunden sein, um nicht abzumehlen.
  • Leuchtfarben dürfen für den Plakatanschlag nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren können.
  • Metallschmuckfarben (Gold- oder Silberbronzierungen) können oxydieren.
  • Die speziell für Plakate in der Außenwerbung mit einem Oberflächenstrich versehenen Papiere eignen sich am besten.

Druckverfahren

Rubrik: Druck und Technik

Großformatige Plakate werden in der Regel im Offset-Druck, Digitaldruck oder im Siebdruck-Verfahren produziert. Sehr geringe Auflagen oder Einzelstücke werden im Digitaldruck produziert. Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung bzw. Plakatierung zusammengesetzt (Plakatteile). Für hinterleuchtete Plakate, beispielsweise City-Light-Poster, gelten andere Bedingungen.

Druckvorlagen

Rubrik: Druck und Technik

Als Druckvorlagen können Aufsichtsvorlagen im Format DIN A4 bis DIN A3 oder Durchsichtsvorlagen ab 6 x 6cm verwendet werden. Heute benutzt man nahezu ausschließlich digitale Druckvorlagen.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben E

EWK (Erinnerungs-Wirksamer Kontakt)

Rubrik: Planung und Forschung

Modell, welches es ermöglicht, die Summen der erinnerungswirksamen Werbemittelkontakte, die mit einer Kampagne erzielt werden sollen, im Voraus für jede Stadt mit bewerteten Flächen zu kalkulieren. Basis sind die ausgewiesenen durchschnittlichen G-Werte pro Leistungsklasse und Stadt.

EWK = G-Wert x 12 (Faktor Stunden/Tag) x 10,5 (Dekadenfaktor) x 3,99 (GfK-Faktor)

Einzelbuchung

Rubrik: Planung und Forschung

Großflächen und Ganzsäulen sind Einzelstellen, die individuell selektiert und abgestimmt auf die Kundenwünsche – z.B. auch zu einem individuellen „Netz“ für den Kunden zusammengestellt werden können. Selektionskriterien können dabei z.B. die Nähe zu Point of Sale (PoS) oder Point of Interest, die Lage an Hauptausfallstraßen, Einkaufszentren etc. sein.

Einzelstellenbewertung

Rubrik: Planung und Forschung

Verschiedene methodische Verfahren, um die Qualität von Plakatstellen zu bewerten.

Elastizität

Rubrik: Druck und Technik

Druckfarben müssen elastisch sein, damit sie beim Falzen nicht brechen.

Entmantelung

Rubrik: Medien

Beim Nassklebeverfahren werden die Plakate nach Ablauf der Anschlagdauer nicht entfernt, sondern einfach überklebt. Mit der Zeit entsteht so eine Schicht aus Plakaten und Leim, der so genannte Papiermantel. Da er den Umfang der Säule immer mehr vergrößert, muss er regelmäßig entfernt werden. Man spricht von der „Entmantelung" der Säule.

Erhebung

Rubrik: Planung und Forschung

Systematisches Vorgehen in der Statistik oder Markt- und Sozialforschung, mit dem Ziel, statistisches Datenmaterial aus einer Grundgesamtheit oder einer Stichprobe zu gewinnen. Erhebungsmethoden sind z. B. Befragungen, Beobachtungen oder Tests.

Erinnerer-Anteil

Rubrik: Planung und Forschung

Spielt bei der Ermittlung des G-Wertes eine Rolle. Dabei wird der Einfluß aller wesentlichen Standortfaktoren auf die Erinnerung der Passanten untersucht, z.B.:

  • Winkel der Tafel zum Verkehrsfluss
  • Kontaktchancen-Dauer
  • Entfernung
  • Sichthindernisse
  • Ablenkung durch Blickfänge im Umfeld (Umfeldkomplexität)
  • Ablenkung durch weitere Plakatstellen
  • Ablenkung durch das Verkehrsgeschehen (Situationskomplexität)
  • Höhe der Tafel
  • Beleuchtungsverhältnisse

Ersatzplakate

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Für die einzelnen Plakatlager bzw. Lieferadressen müssen jeweils ca. 10-15% Ersatzplakate einkalkuliert werden. Diese Plakate werden dazu genutzt, bei schlechten Wetterverhältnissen Ausbesserungen oder Neuklebungen beschädigter Plakate vorzunehmen. Sie sind bereits bei der Bestimmung der Druckauflage entsprechend zu berücksichtigen.

Euroklebung

Rubrik: Druck und Technik

Eine seit 1985 vom Fachverband Außenwerbung (FAW) eingeführte Klebeart für Großflächen im „Dachziegelprinzip", bei der die oberen Bogenteile die unteren Reihen überlappen. Dazu müssen alle waagrechten Überlappungen voll ausgedruckt und an beiden Bögen kleinste Passermarkierungen angebracht sein. Der Vorteil: Die Nahtstellen sind widerstandsfähiger gegen Wind und Regen. Bei der traditionellen Klebung werden erst alle Plakatteile von oben links nach oben rechts und dann von unten links nach unten rechts geklebt.

Evaluierung

Rubrik: Planung und Forschung

Analyse der Leistung von Mediaplänen und Kampagnen. Evaluierung = Auswertung, Berechnung, Bewertung.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben F

Fachverband Aussenwerbung | faw e.V.

Rubrik: Planung und Forschung

Vertritt als Dachorganisation die Interessen der Außenwerber. Ihm sind die meisten großen Unternehmen aus dem Bereich der Außenwerbung angeschlossen.

Kontakt:
Fachverband Aussenwerbung e. V.
Franklinstraße 62
60486 Frankfurt am Main
Telefon: 069 719167-0
www.faw-ev.de

PosterSelect ist eingetragenes Fördermitglied.

Fallzahl

Rubrik: Planung und Forschung

Zahl der Personen, die in einer Stichprobe enthalten sind.

Falzkantenbrüche

Rubrik: Druck und Technik

Da Klebeplakate vor dem Anschlag mehrfach gefalzt werden, kann es bei manchen Papieren zu störenden Kantenbrüchen kommen. Besonders bei dunklen Motiven sind diese so genannten Falzkantenbrüche sichtbar.

Siehe auch: Papierqualität.

Falzung

Rubrik: Druck und Technik

Aufgrund der mitunter erheblichen Plakatgrößen notwendiger Knick eines Werbeplakats.

FlipBoard

Rubrik: Medien

Werbeträger für Plakate im DIN A1 Format. Die FlipBoards (Wechselrahmen) befinden sich an Stromkästen und Laternenmasten im öffentlichen Straßenland.

Flächengewicht

Rubrik: Druck und Technik

Schwere eines Plakats pro Quadratmeter. Papiere im Nassklebeverfahren sollten ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben. Für trockene Plakatierung wird am besten Leuchtplakatpapier mit 135g/m² verwendet. Das Gewicht sollte hierbei zwischen 120 bis 140g/m² liegen.

Folientechnik

Rubrik: Druck und Technik, Medien, Transportmedien

In der Verkehrsmittelwerbung werden die Kampagnenmotive in der Regel auf selbstklebende Folien gedruckt und an das Fahrzeug geklebt.
Ebenfalls möglich sind von innen transparente Fensterfolien. Sie ermöglichen die Beklebung des gesamten Fensters, wobei die Fahrzeuginsassen immer noch durch die Folien hindurchschauen können. Innovativ ist der Einsatz von reflektierenden Folien, die durch das Zurückstrahlen von Scheinwerferlicht das Werbemotiv auch bei Nacht sichtbar machen.

Formen der Verkehrsmittelwerbung

Rubrik: Medien, Transportmedien

Die Auswahl der Werbeform ergibt sich bei der Verkehrsmittelwerbung schon zum Teil aus dem Fahrzeug, das genutzt werden soll (z.B. Straßenbahnen, S-Bahnen oder ein Niederflurbus). Zudem gibt es Werbeflächen außen an den Verkehrsmitteln und im Innenraum.

Außen können z.B. belegt werden:

  • die Rumpffläche (ein ca. 40 bis 60cm breiter Streifen unter den Fenstern des Fahrzeugs), die um das gesamte Fahrzeug führt
  • das gesamte Fahrzeug (Ganzbemalung oder Ganzbeklebung)
  • das gesamte Fahrzeugteil unter den Fenstern (Halbbemalung oder Halbbeklebung)
  • das Dachschild

Im Innenraum können z.B. belegt werden:
  • die Stirnwand von Abteilen
  • die Deckenflächen über den Fenstern und Türen
  • die Seitenscheiben

Siehe auch: Innenwerbung bzw. Transportmedien

Freiaushang

Rubrik: Planung und Forschung

Der Freiaushang bezeichnet das Plakatieren ohne Mediakosten, bspw. im Rahmen von Reklamationen. Teilweise geschieht dies auch ohne Klebekosten.

Frequenz

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Passanten, die in einer bestimmten Zeitspanne an ihr vorübergehen oder -fahren. Auskunft über diese Passagefrequenz geben amtliche Verkehrszahlen sowie eigens durchgeführte Zählungen. Die Gesamtzahl der vorübergehenden Passanten wird auch als Anzahl der täglichen Bruttokontakte bezeichnet.

Im Rahmen der Ermittlung des G-Wertes geht man bei der Zählung der Passanten folgendermaßen vor:

  • Einsatz digitalisierter Videoaufnahmen
  • Messung viermal à sechs Minuten pro Standort
  • Messung zu unterschiedlichen Tageszeiten (zwischen 7:00 und 19:00 Uhr) und an unterschiedlichen Wochentagen
  • Messung getrennt nach Verkehrsströmen (-richtungen)
  • Messung getrennt nach Fußgängern, Fahrzeuginsassen und Fahrgästen in öffentlichen Verkehrsmitteln

Frequenzatlas

Rubrik: Planung und Forschung

Der Fachverband Aussenwerbung e.V. hat die Fraunhofergesellschaft beauftragt, auf Basis der umfangreichen Erfahrungen aus der Werbeträgerforschung und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einen „Frequenzatlas für Deutschland“ zu erstellen, der die Frequenzverteilung für alle Großstädte Deutschlands in der Aufteilung nach

  • Straßenverkehr
  • Öffentlichem Personennahverkehr
  • Fußgängerpassagen
beschreibt.

Dieser Datenbestand ist auch integraler Bestandteil des Stellenbewertungssystems G-Wert, dass die für einen Standort relevanten Verkehrsfrequenzen mit sichtbarkeitsrelevanten Faktoren wie Beleuchtung, Kontaktchancendauer usw. gewichtet.

Weitere Informationen zum Frequenzatlas finden Sie auch hier.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben G

G-Wert*

Rubrik: Planung und Forschung

Kennzahl für die Aufmerksamkeitswerte bei Werbemitteln, entwickelt von der GfK-Marktforschung. Bewertet werden bspw. Ablenkungsgrad, Dauer der Kontaktchancen, Beleuchtung, Sichthindernisse, Aufstellwinkel des Werbeträgers zum Verkehr etc. (s. auch: Frequenzatlas).

*bei diesem Leistungswert handelt es sich um den im Jahr 2009 von der GfK ermittelten G-Wert.
„GfK“ und „G-Wert“ sind von der GfK, Nürnberg, geschützte Markenzeichen.

G-Wert* 2

Rubrik: Planung und Forschung

Seit 2003 wird der G-Wert* im Rahmen des Projektes G-Wert*2 insofern umgestellt, dass zur Ermittlung der Passagefrequenz in Zusammenarbeit des FAW mit der Fraunhofergesellschaft und der GfK ein „Frequenzatlas für Deutschland“ erarbeitet wurde, der zukünftig die Frequenzbasis für das System darstellt und das Videoverfahren ablöst.
Die Dreiteilung der Verkehrsströme blieb hierbei ebenso erhalten wie die innere Logik des Systems (s. auch: Frequenzatlas).

*bei diesem Leistungswert handelt es sich um den im Jahr 2009 von der GfK ermittelten G-Wert.
„GfK“ und „G-Wert“ sind von der GfK, Nürnberg, geschützte Markenzeichen.

Ganzbeklebung

Rubrik: Transportmedien

Aufmerksamkeitsstarke Form der Verkehrsmittelwerbung, bei der das gesamte Fahrzeug (u.U. inkl. der Scheiben) werblich gestaltet wird.

Ganzgestaltung | Ganzgestaltung plus

Rubrik: Transportmedien

Ganzheitliche grafische Gestaltung eines Busses oder einer Straßenbahn (Ganzgestaltung), inkl. partieller Fensterbelegungsmöglichkeit (Ganzgestaltung plus).

Ganzsäule

Rubrik: Medien

Auch: Litfaßsäule (Maße: 3,40m hoch/5,20m - 5,50m Umfang). Ganzsäulen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und machen eine Werbebotschaft von allen Seiten aus sichtbar. Sie stehen an hochfrequentierten Standorten im Stadtkernbereich oder Einkaufszentren und sind jeweils einem Werbungtreibenden vorbehalten.

Gemeinschaftswerbung

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

Gemeinschaftswerbung ist eine Form der Kollektivwerbung. Die beteiligten Unternehmungen werden nicht einzeln in der Werbung genannt, sondern es wird allgemein für ein Produkt (z.B. "Trinkt mehr Milch", "Eßt mehr Obst") geworben. Insoweit kann von anonymer Kollektivwerbung gesprochen werden.

Siehe auch: Sammelwerbung, Verbundwerbung.

Gesellschaft für Konsumforschung | GfK

Rubrik: Planung und Forschung

Beschäftigt sich im Bereich der empirischen Marktforschung unter anderem mit der Standortbewertung von Werbestandorten. Dazu hat die GfK ein Modell entwickelt, mit dem sich der so genannte G-Wert von Plakatstellen ermitteln lässt. Der G-Wert gibt für eine Plakatfläche die Anzahl der erinnerungswirksamen Werbemittelkontakte an.

Gestützte Befragung

Rubrik: Planung und Forschung

Um Erinnerungswerte (Recall-Werte) für Werbemittel oder Werbeträger zu ermitteln, werden die Passanten entweder gestützt oder ungestützt befragt. Bei der gestützten Befragung (Recall) werden sie direkt vor Ort - also durch Vorlage des Originals - über ihre Erinnerung an den Werbeträger (Plakat-Media-Analyse) oder das Werbemittel (G-Wert) befragt. Die ungestützte Befragung stellt keine Erinnerungshilfen bereit, d.h. der Befragte muss sich ohne visuelle Hilfe an ein Plakat bzw. einen Standort erinnern.

Gewichtung

Rubrik: Planung und Forschung

Rechenoperation, bei der einzelne Variablen (in der Regel soziodemografische Merkmale) in der Stichprobe entsprechend ihrer Ausprägung in der Grundgesamtheit korrigiert werden, um eine möglichst optimale Repräsentativität zu gewährleisten.

Gross Rating Points | GRP

Rubrik: Planung und Forschung

Geben die Bruttoreichweite eines Werbeträgers in Prozent an.
Man erhält die GRP, indem man die Netto-Reichweite in Prozent mit den Durchschnittskontakten (Opportunity to See/OTS) multipliziert. Die GRP sind in der Mediaplanung das Maß für den Werbedruck und die Beurteilung von Mediaplänen. Mit der Hilfe der GRP können alternative Mediastrategien miteinander verglichen werden.

Großfläche

Rubrik: Medien

Genormte Plakattafeln (356 x 252cm = 18/1-Bogen), die jeweils nur einem Werbungtreibenden zur Verfügung stehen und auch als Einzelstandort gebucht werden können. Man findet sie an Ausfallstraßen, in Stadtzentren und an Wartehallen. Die Leistungsfähigkeit einer Großfläche wird derzeit mit dem G-Wert bzw. PpS bewertet. Großflächen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und in 4, 6, 8 oder 9 Plakatteilen produziert, die bei der Klebung zusammengesetzt werden.

Identisch mit: 18/1-Plakat | Billboard.

Grundgesamtheit

Rubrik: Planung und Forschung

Alle Personen oder Haushalte, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden.
Z. B. Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben H

Halbbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Belegungsplan für Werbemittel, bei der jede zweite Litfaßsäule mit Werbung belegt wird.

Halbbemalung

Rubrik: Transportmedien

Werbliche Gestaltung von Transportmedien wie bspw. an S-Bahnzügen nur unterhalb der Fenster.

Hauptnetz

Rubrik: Planung und Forschung

Das Netz mit der höchsten Anzahl an Werbeträgern (innerhalb einer Gattung - z.B. CLP-Hauptnetz, CLB-Hauptnetz etc.) in einer Stadt.

Hinterleuchtung

Rubrik: Medien

Lichteinsatz zur Betonung des Hintergrunds von Werbeflächen oder Schriften.

Holzfrei

Rubrik: Druck und Technik

Um während der Aushangdauer nicht zu vergilben, muss das Papier hochweiß und holzfrei sein. Papiere im Nassklebeverfahren sollten ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben und eine raue Klebeseite aufweisen. Außerhalb dieser Normen lässt sich das Papier nur schlecht verarbeiten. Für eine trockene Plakatierung wird am besten Leuchtplakatpapier 135g genutzt. Das Gewicht sollte hier zwischen 120 - 140g/m² liegen.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben I

IVW | Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

Rubrik: Planung und Forschung

Gemeinschaftseinrichtung des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft | ZAW und steht allen in der Werbung tätigen Firmen und Personen zur Verfügung. Diese ist eine Organisation zur freiwilligen Selbstkontrolle der Medien und führt u. a. unabhängige Plakatkontrollen durch.

Impressum

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

Ist für politische Plakate gesetzlich vorgeschrieben. Erscheinen müssen Name und Wohnsitz des Verfassers oder Herausgebers sowie die Druckerei.

Index

Rubrik: Planung und Forschung

Kennziffern, die bestimmte Faktoren z. B. Umsatz, Kaufkraft im Verhältnis zum Durchschnitt, beschreibt. Meist auf die Messzahl 100 festgesetzte Basisgröße, nach der sich dann die Indexgrößen anderer Werte errechnen.

Infoscreen

Rubrik: Medien, Transportmedien

Werbeträger in U- und S-Bahn-Stationen von Großstädten. Mittels digitalen Hochleistungsprojektoren werden Bilder, Videos und Multimedia-Anwendungen auf Wandflächen abgebildet; regionale Informationen wechseln sich mit Werbespots ab.

Intermedial

Rubrik: Planung und Forschung

Bewertung und Vergleich der Werbewirkung zwischen verschiedenen Mediengattungen.

Intramedial

Rubrik: Planung und Forschung

Bewertung und Vergleich der Werbewirkung innerhalb einer Mediengattung.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben K

Klebeblock

Rubrik: Planung und Forschung

Die Kleberouten der Plakatkleber sind festgelegt und jeder Kleber arbeitet seine teils mehrtägigen Routen aus logistischen Gründen in bestimmten Klebeblöcken (A und B) ab. Der Klebebeginn einer Dekade kann sich daher je nach Standort um einige Tage verschieben, je nachdem welchem Klebeblock die Werbefläche zugeteilt ist.

Klebeintervall

Rubrik: Druck und Technik

Kleinste Zeiteinheit, für die eine Außenwerbefläche mindestens belegt werden muss.
Identisch zu: Aushangintervall.

Klebeplakat

Rubrik: Druck und Technik

Wird im Nassklebeverfahren auf einer Plakatwand oder -säule angebracht. Im Gegensatz dazu werden so genannte Backlights wie City-Light-Poster oder City-Light-Boards „trocken" mit Hilfe einer Klemmleiste in eine Vitrine gehängt.

Klebereihenfolge

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

System zur Anbringung von Plakaten. Je nach Größe der Vorlage werden diese in einem Stück (2/1) oder in mehreren, durchnummerierten Teilen mit leichter Überlappung (ab 4/1) angebracht.

Kleberoute

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

Plan zur Plakatanbringung.

Kleberänder

Rubrik: Druck und Technik

Überlappungen der einzelnen Bogenteile bei mehrteiligen Klebeplakaten. Enthalten Hinweise für den Plakatkleber.

Klebevorlage

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

Verkleinerte Abbildung des Plakates. Klebevorlagen für 18/1-Plakate sollten die Teilungslinien und die Nummern der Druckbogen enthalten. Für jeweils etwa 25 Plakate muss eine Klebevorlage mitgeliefert werden. Dort sollte auch auf die Euroklebung hingewiesen werden.

Klebung

Rubrik: Medien

Plakate, die nicht hinterleuchtet werden, werden im Nassklebeverfahren der Plakatwerbung angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für die Nassklebung geeignet sein.

Kleinganzsäule

Rubrik: Medien

Kleine Säule, die nur von einem Werbetreibenden belegt wird. Da die Höhe der Kleinganzsäule nur 2m und der Umfang 3,20m beträgt, kann sie maximal mit dem 4/1-Format belegt werden.

Siehe auch: Ganzsäule.

Kontakt

Rubrik: Planung und Forschung

Beschreibt das wirkliche Zusammentreffen einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person einen Werbeträger passiert und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall).

Kontaktdosis

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen.
Identisch mit: Kontaktmenge.

Kontakthäufigkeit

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger hat.

Kontaktklassen

Rubrik: Planung und Forschung

Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten zu Gruppen.

Kontaktleistung

Rubrik: Planung und Forschung

Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standorts eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels.
Identisch zu: Standortleistung.

Kontaktmenge

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen.
Identisch mit: Kontaktdosis.

Kontaktverteilung

Rubrik: Planung und Forschung

Begriff aus der Mediaplanung: gibt die Verteilung der insgesamt durch einen Mediaplan angesprochenen Personen nach unterschiedlichen Kontakthäufigkeiten an. Beispiel: 10% der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30% der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.

Kontaktzone

Rubrik: Planung und Forschung

Relevantes Umfeld eines Außenwerbemittels, in dem Passanten Sichtkontakt auf das Medium haben können.

Konterdruck

Rubrik: Druck und Technik

Um die Farben noch brillanter erscheinen zu lassen, wird bei hinterleuchteten Plakaten (Mega Light / City-Light-Board, City-Light-Poster und City-Light-Säule) ein zwei- bis dreifarbiger Konterdruck des Motivs auf der Rückseite der Plakate empfohlen.

Kumulierte Mobilität

Rubrik: Planung und Forschung

Gesamtbetrachtung von Verkehrsströmen im Straßenverkehr.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben L

Lackierte Papiere

Rubrik: Druck und Technik

Hochwertige Papierform. Sind für die Klebung nicht geeignet, da der Lack beim Falzen brechen kann. Außerdem könnten die Plakate nach dem Einweichen zusammenkleben und dadurch unbrauchbar werden. Das spätere Überkleben würde erschwert.

Lackierung

Rubrik: Druck und Technik, Transportmedien

Die Lackierung von Fahrzeugen ist die traditionelle Form der Verkehrsmittel-Werbebeschriftung. Mit Hilfe von Schablonen können Schriften und einfache Strichzeichnungen angebracht werden. Da das Lackierverfahren mehrere Tage in Anspruch nimmt, bietet sich eher die Verwendung von Folien an. Für die Ganzbemalung wird jedoch eine Kombination aus Lackierung und Folientechnik eingesetzt: Das Fahrzeug wird in der gewünschten Grundfarbe lackiert, Bildelemente und Logos anschließend mit Folien aufgeklebt.

Laufrichtung

Rubrik: Druck und Technik

Bei der Papierherstellung richten sich die Papierfasern nach einer Richtung aus (Faserlauf). Wenn das Papier nass wird, dehnt es sich senkrecht zur Laufrichtung der Papierfasern aus. Grundsätzlich ist deshalb darauf zu achten, dass mehrteilige Plakate auf Papierbogen mit der gleichen Laufrichtung gedruckt werden, da sich die Papierfasern quer zur Laufrichtung stärker ausdehnen. Dies gilt auch für nachträglich anzubringende Aufkleber.

Siehe auch: Nassklebeverfahren.

Laufzeit (Verkehrsmittelwerbung)

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Bei der Verkehrsmittelwerbung wird die Dauer der Anbringung von Folienaufklebern als „Laufzeit" bezeichnet. Gerade bei Ganzbemalung oder Ganzbeklebung von Bussen und Bahnen sind längere Laufzeiten im Jahresrhythmus üblich.

Launch

Rubrik: Planung und Forschung

Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Marke.

Leimschlieren

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Verbleib von Klebemitteln nach dem Anschlagen von Klebeplakaten, welche erneut überstrichen wurden, um optimalen Halt zu gewährleisten.

Leistungswerte

Rubrik: Planung und Forschung

Die ma Plakat wurde erstmals am 20. Oktober 2004 unter der Bezeichnung ma 2004 Plakat veröffentlicht. Sie ist die Nachfolgestudie der vom Fachverband für Außenwerbung erstmals veröffentlichten Plakat-Media-Analyse (kurz: PMA) und löst diese im Markt ab.

Mit Hilfe der ma Plakat und der Planungssoftware MDS können neben der Berechnung der Reichweiten in Prozent und der Kontakte in Mio. auch die Berechnung von GRP, Kosten pro GRP, OTS, TKP etc. durchgeführt werden. Die Leistungswerte können für unterschiedlichen Planungsvarianten ermittelt und miteinander verglichen werden.

Leuchtfarben

Rubrik: Druck und Technik

Dürfen für den Plakataushang nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren könnten.

Lichtdurchlässigkeit

Rubrik: Druck und Technik

Für hinterleuchtete Plakate gilt: Das Papier muss in erster Linie gleichmäßige Transparenz gewährleisten und sollte möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmen, da es sich sonst wellt und schrumpft.

Lichtechtheit

Rubrik: Druck und Technik

Plakate der Außenwerbung müssen eine hohe Lichtechtheit haben, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Maßeinheit für die Lichtechtheit von Druckfarben wird nach der 8-stufigen Wollskala (WS) gemessen. Für Plakate, die über mehrere Wochen auch bei intensiver Sonneneinstrahlung attraktiv bleiben sollen, werden Farben mit einer Lichtechtheit von mindestens 6 WS empfohlen.

Lieferscheine

Rubrik: Planung und Forschung

Jede Plakatsendung an das Anschlagunternehmen sollte einen Lieferschein mit folgenden Angaben enthalten:

  • Anschrift der Druckerei, Telefon- und Faxnummer
  • Name des Sachbearbeiters in der Druckerei
  • Werbungtreibender und Werbeagentur
  • Plakatmotiv (Marke/Produkt und Sujet)
  • Anschlagort
  • Anschlagtermin
  • Format
  • Stückzahl
Siehe auch: Lieferung.

Lieferung

Rubrik: Planung und Forschung

Die Anlieferung der Plakate muss ca. zehn Tage vor Anschlagbeginn „frei Haus" an die vorgegebene Versandanschrift erfolgen. Sendungen sollten mit der Versandvorschrift "Zustellgebühr vom Absender bezahlt" aufgegeben werden.
Siehe auch: Lieferscheine.

Litfaßsäule

Rubrik: Medien

Zylindrischer Werbeträger und die älteste Form der Außenwerbung. Sie ist benannt nach dem Berliner Drucker E. Litfaß, der 1854 in Berlin die erste Litfaßsäule errichtete. Die Idee entstand, um der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken. Litfaß schlug den Behörden vor, überall in der Stadt Säulen aufzustellen, wo die Menschen ihre Plakate anhängen konnten. Heute wird die Litfaßsäule entweder als Allgemeinstelle oder als Ganzstelle genutzt.

Identisch mit: Allgemeinstelle.

Längsschnittuntersuchung

Rubrik: Planung und Forschung

Untersuchung von Daten zu mindestens zwei verschiedenen Zeitpunkten, um Entwicklungen festzustellen.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben M

MDS

Rubrik: Planung und Forschung

Planungsinstrument von Mediaagenturen. MDS ist das von Axel Springer entwickelte Mediaplanungsprogramm für den PC. Die am Planungsprozess ausgerichtete Bedienerführung garantiert jedem Marketing- und Media-Praktiker ein effektives und schnelles Arbeiten.
Grundlage sind die Ergebnisse der bekanntesten Markt-Media-Untersuchungen sowie die Tarife und Auflagen der Werbeträger.
Das Leistungsspektrum umfasst die Zielgruppenbestimmung, Strukturanalyse von Menschen, Märkten und Medien, Rangreihenbewertung und Planevaluierung. Kosten- und Wirkungsalternativen für differenzierte Belegungspläne können durch Planoptimierung schrittweise ermittelt werden.
Ebenso können Daten der Nielsen Media Research-Werbestatistik für die Konkurrenz-Analyse in MDS evaluiert werden.
Grafische und kartografische Darstellungen visualisieren die Ergebnisse, integrierte Schnittstellen unterstützen den Im- und Export von Dateien.

MEGA-Poster

Rubrik: Medien

Mit 100 bis 1.000 Quadratmetern sind MEGA-Poster echte Hingucker und präsentieren die Werbebotschaft wahrhaft überdimensional. MEGA-Poster verschönern vor allem triste Außenfassaden und Baugerüste.

Siehe auch: Riesenposter | BlowUp.

Makulatur

Rubrik: Druck und Technik

Ist ein Plakat kleiner als die Klebefläche, wird die restliche Fläche mit weißem Plakatpapier (Makulatur oder auch Auskleidebögen genannt) abgedeckt. Siehe auch Abdeckbogen.

Markenbekanntheit

Rubrik: Planung und Forschung

Unterscheidung nach aktiver und passiver Markenbekanntheit. Unter dem aktivem Bekanntheitsgrad – auch ungestützter Bekanntheitsgrad (unaided recall) – versteht man die Ermittlung des Bekanntheitsgrades eines Produkts, einer Person oder Firma ohne Gedächtnishilfen. Beim passiven Bekanntheitsgrad eines Produktes – auch gestützter Bekanntheitsgrad (aided recall) – erfolgt die Ermittlung mit Hilfe von Gedächtnisstützen.

Markenbewusstsein

Rubrik: Planung und Forschung

Charakter und Wirkung einer Marke auf ihre Zielgruppe. Entscheidend ist die bewusste stimmige Einordnung der Bedeutungsinhalte von Namen, Zeichen und Produkt.

Markenverwender

Rubrik: Planung und Forschung

Konsumenten einer bestimmten Produktgruppe, die sich beim Kaufentscheid ausschließlich von Markentreue leiten lassen.

Marketing

Rubrik: Planung und Forschung

Die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Ausrichtung wirtschaftlicher Unternehmungen auf die Erfordernisse des Absatzmarktes (z. B. Marktforschung, Absatz- und Preispolitik). Ausgangspunkt sind die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher. Die Unternehmen sehen ihre Aufgabe in der weitgehenden Bedürfnisbefriedigung.

Marktanalyse

Rubrik: Planung und Forschung

Bezeichnung für die Untersuchung eines bestimmten Marktes durch die Methoden der Marktforschung.

Marktanteil

Rubrik: Planung und Forschung

Anteil der eigenen Marke oder Firma an der mengen- oder wertmäßigen Gesamtheit der Branche.

Marktforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Bezeichnet die Bemühungen und Techniken, einen Markt einmalig oder kontinuierlich transparent zu machen.

Massenmedium

Rubrik: Planung und Forschung

Medien mit einer maximalen Reichweite. Außenwerbung genießt laut Meinungsumfragen unter den Massenmedien einen besonders hohen Sympathiewert in der Bevölkerung. Ergänzend sprechen auch massiver Werbedruck, wirksame Kontaktwiederholungen und eine attraktive Zielgruppe mit überdurchschnittlichem Bildungs- und Einkommensniveau für diese Werbeform. Weitere Vorteile der Außenwerbung gegenüber anderen Medien: Sie ist allgegenwärtig, kann weder umgeblättert noch weggezappt werden, hat einen guten Unterhaltungswert und belebt das Stadtbild.

Maststandarte

Rubrik: Medien

Sonderwerbeträger zu Messen in Köln. DIN A1 Format, doppelseitige Werbefläche. Die Plakate befinden sich in einer durchsichtigen Schutzhülle, die mit Hilfe eines Auslegers temporär an Lichtmasten befestigt werden.

Media Analyse | ma Plakat

Rubrik: Planung und Forschung

Untersuchung, die Informationen sowohl zum Konsumverhalten als auch zur Mediennutzung erhebt.

Siehe auch: ma Plakat

Mediaagentur

Rubrik: Planung und Forschung

Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung sowie des Mediaeinkaufs für ihre Kunden besteht.

Mediaforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Ermittlung von Planzahlen zur Verbreitung und Wirkung von Werbeträgern.

Mediamix

Rubrik: Planung und Forschung

Kombination verschiedener Medien wie Print, TV, Radio, Außenwerbung und Kino. Auf die Mediengattung Außenwerbung entfallen im Mediamix zurzeit etwa 3,6 Prozent der Werbeinvestitionen.

Mediaplan

Rubrik: Planung und Forschung

Festlegung der Medien und deren Belegungsfrequenzen innerhalb eines Kampagnenzeitraums. Dieser eigentliche Belegungsplan ist Voraussetzung für den Streuplan, der die zeitliche Dimension der Planung einbezieht.

Mediastrategie

Rubrik: Planung und Forschung

Bildet den allgemeinen Bedingungsrahmen für eine sinnvolle Werbeträgerauswahl (Mediamix, Zeitraum der Kampagne, Verteilung des Werbedrucks etc.) unter Berücksichtigung der Marketing-Ziele (z.B. Stellung im Markt), der Werbe-Ziele (z.B. Wirkung auf den Verbraucher) und der Media-Ziele (z.B. Erreichen der Zielgruppe).

Mega Lights

Rubrik: Medien

Hinterleuchtete Großflächen-Vitrine für Plakate im 18/1-Bogenformat. Die Plakate sind vor Witterungseinflüssen geschützt und durch die Beleuchtung rund um die Uhr präsent. Sie befinden sich bisher nur in einzelnen Großstädten. City-Light-Boards | Mega Lights sind eine hochwertige Ergänzung zur klassischen Großflächenwerbung und setzen „Mega-Highlights“ im Stadtbild.

Mehrthemen-Befragung

Rubrik: Planung und Forschung

Ist eine Umfrage, bei der Fragen über verschiedene Themenkreise in einem Fragebogen zusammengefasst werden. Vorteil: Kostenersparnis.

Messewerbung

Rubrik: Transportmedien

Ausstellerwerbung rund um das Messegelände, zum Teil auch auf dem Messegelände (Werbung auf Pendelbussen). Werbemöglichkeiten ausschließlich für Aussteller der jeweiligen Messen.

Mindestbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Beträgt im Plakatanschlag in der Regel eine Dekade, also 10 oder 11 Tage. Bei Netzmedien wie z.B.: City-Light-Postern, City-Light-Säulen, City-Light-Boards etc. beträgt die Mindestbelegung i.d.R. 7 Tage.

Mindestlaufzeit (Verkehrsmittelwerbung)

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Beträgt in der Verkehrsmittelwerbung i.d.R 1 bis 3 Monate. Bei der Außengestaltung der Verkehrsmittelwerbung, etwa der Ganzbemalung oder Ganzbeklebung, sind Laufzeiten von bis zu 3 Jahren üblich.

Mobilität in Deutschland | MiD

Rubrik: Planung und Forschung

Grundlagenstudie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen zum Personenverkehr in Deutschland.
Weitere Informationen unter: http://www.infas.de/forschungsbereiche/verkehrsforschung/mid/

Mobilitätsforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Erhebung von Passanten- und Verkehrsströmen.

Monomediale Kontakte

Rubrik: Planung und Forschung

Der Werbeeinsatz erfolgt nur in einem Medium.

Multi-Informationssystem der Außenwerbung | MIA

Rubrik: Planung und Forschung

Früheres PC-Selektionsprogramm mit digitalen Stadtplänen, auf denen alle Plakatwerbeträger eingezeichnet und einzeln auswählbar sind. Zusätzlich werden zu jeder Plakatstelle die Informationen des Standortbeschreibungsbogens sowie ggf. weitere Qualitätsmerkmale der Stelle gespeichert und sind zur Selektion abrufbar.
Siehe auch: Plato.

Multimediale Kontakte

Rubrik: Planung und Forschung

Werbliche Ansprache des Zielgruppenpotentials über verschiedene Medien-
Gattungen. Die durch den Mediamix erzielten multimedialen Kontakte erreichen nachweislich höhere Zuwachsraten bei den üblichen Werbewirkungsmaßen als monomediale Kontakte.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben N

Nahverkehr

Rubrik: Transportmedien

Personenbeförderung mit Bahnen und Bussen im Umkreis von etwa 50km um eine Großstadt. Der Vorteil für die Verkehrsmittelwerbung in und auf Bussen und Bahnen des Personennahverkehrs: Sie erreicht vor allem Berufs- und Einkaufspendler.

Nassdehnung

Rubrik: Druck und Technik

Das Plakatpapier sollte von seiner Zusammensetzung her so beschaffen sein, dass es sich beim Wässern nur gering ausdehnt. Die Nassdehnung von Plakatpapier beträgt zwischen 1,5 und 2,0 Prozent. Plakatdruckereien berechnen die Nassdehnung bereits bei der Bearbeitung des Mutterlithos und legen das Litho zum Plakatmotiv entsprechend kleiner an. Auf keinen Fall darf sich ein Plakat nach dem Wässern über die Tafelbreite hinaus ausdehnen.

Siehe auch:

  • Nassklebeverfahren
  • Nassreißfestigkeit

Nassklebeverfahren

Rubrik: Druck und Technik

Klebeplakate an Großflächen, Allgemeinstellen und Ganzsäulen werden im Nassklebeverfahren angebracht. D.h. die gefalzten Plakate werden zunächst in Wasser eingeweicht, bis sie sich vollgesogen haben und im nassen Zustand mit einem speziellen Leim auf die Fläche geklebt. Der Vorteil: ein falten- und blasenfreier Anschlag. Da sich das Papier im nassen Zustand ausdehnt und beim Trocknen wieder zusammenzieht, stellt das Nassklebeverfahren hohe Ansprüche an die Qualität des verwendeten Papiers.

Siehe auch:

  • Nassdehnung
  • Nassreißfestigkeit
  • Papierqualität

Nassreißfestigkeit

Rubrik: Druck und Technik

Plakate werden für die Klebung auf die Formate DIN A3 oder DIN A2 gefalzt, ein bis drei Tage vor dem Anschlagen bis zu 15 Minuten in Wasser eingeweicht und im nassen Zustand angeschlagen. An die Papierqualität stellt dieses Nassklebeverfahren dementsprechend hohe Ansprüche. So muss das Plakatpapier durch eine ausreichende Leimung reißfest gemacht werden und sich nach dem Ansetzen an der Anschlagstelle noch ausrichten lassen.

Siehe auch:

  • Nassdehnung
  • Nassklebeverfahren
  • Papierqualität

Netto-Kontakte

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Kontakte geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen.
Identisch mit: Netto-Reichweite.
Siehe auch: Brutto-Kontakte.

Netto-Reichweite

Rubrik: Planung und Forschung

Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen.

Siehe auch:

  • Brutto-Reichweite
  • Netto-Kontakte

Netz

Rubrik: Planung und Forschung

Allgemeinstellen, City-Light-Poster und City-Light-Boards werden in Netzen belegt, die von den einzelnen Anbietern der Außenwerbung vorgegeben werden. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Anzahl von Flächen, die gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Der Vorteil dieses „Netzprinzips": Der Werbungtreibende hat die Garantie, dass seine Kampagne flächendeckend vertreten ist. In Großstädten ab etwa 300.000 Einwohner gibt es auch eine Teilbelegungsmöglichkeit, meistens in Form des halben Netzes, bei der jede zweite Stelle belegt wird.

Netzbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Buchung von mehreren Werbeträgern, die nach unterschiedlichen Merkmalen selektiert und zu Netzen zusammengefasst werden. Großflächen und Ganzstellen können einzeln gebucht werden. City-Light-Boards , City-Light-Säulen und City-Light-Poster (hinterleuchtete Werbeträger) werden jedoch in Netzen gebucht. Diese Stellenzahl ist jeweils so auf den konkreten Ort zugeschnitten, dass eine optimale Streuung über das Stadtgebiet und Reichweite in der Wohnbevölkerung erreicht wird.

Neutralisierung

Rubrik: Transportmedien

Bei der Verkehrsmittelwerbung müssen nach Beendigung der Laufzeit die Folien oder Bemalungen von den Fahrzeugen entfernt werden. Man spricht hierbei von der „Neutralisierung" des Fahrzeugs.

Siehe auch:

  • Folientechnik
  • Lackierung

Nielsengebiete

Rubrik: Planung und Forschung

Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zur regionalen Werbeplanung.
Nach A.C. Nielsen:

  • Nielsen I = Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
  • Nielsen II = Nordrhein-Westfalen
  • Nielsen IIIa = Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
  • Nielsen IIIb = Baden-Württemberg
  • Nielsen IV = Bayern
  • Nielsen V = Berlin (Nielsen Va Berlin West | Nielsen Vb Berlin Ost)
  • Nielsen VI = Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
  • Nielsen VII = Thüringen, Sachsen

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben O

OSCAR

Rubrik: Planung und Forschung

Älteres Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen. Mit Hilfe des OSCAR-Verfahrens wurden die „Gewichteten Tages-Kontakt-Chancen" (GTKC) einer Großfläche erhoben. Dabei wurden die Passanten einer Plakatstelle gezählt (Bruttokontakte). Die Platzierung und das Umfeld der Plakatstelle entschied sodann darüber, wie hoch die Beachtungschance der Plakatstelle war und wie stark die Bruttokontakte abgewichtet werden mussten (Nettokontakte).

Siehe auch:

  • G-Wert
  • CONTUR

Oeffentlicher Raum

Rubrik: Planung und Forschung

Öffentliche Straßen und Plätze. Um Werbeträger im öffentlichen Raum aufstellen zu können, muss das Außenwerbungsunternehmen einen Ausschließlichkeitsvertrag mit der Stadt- oder Gemeindeverwaltung abschließen. Eine Ausnahme stellt die Werbung vor Geschäften dar. Gegen eine Gebühr kann der Ladenbesitzer eine Genehmigung bei der Gemeinde bzw. dem zuständigen Außenwerbungsunternehmen beantragen.

Offsetdruck

Rubrik: Druck und Technik

Druckverfahren für einen Großteil der Plakate. Druckträger ist eine beschichtete Metallplatte. Der Offsetdruck eignet sich für Auflagen ab ca. 100 Stück. Die Offsetdruckmaschinen können Plakate für Großflächen in 9, 8, 6 oder 4 Bogenteilen herstellen. Auch City-Light-Poster können im Offset gedruckt werden.

Opazität

Rubrik: Druck und Technik

Maß für die Lichtdurchlässigkeit des Papiers. Papier für Klebeplakate sollte eine hohe Opazität haben, damit die darunter liegenden Plakate nicht durchscheinen. Für Papier im nassen und trockenen Zustand wird unterschieden zwischen der Nass- und Trockenopazität. Zur Erhöhung der Opazität kann auch die Papierrückseite bedruckt werden. Die Opazität für Backlights, d.h. für City-Light-Poster und City-Light-Boards, muss wegen der Durchleuchtung geringer sein.
Siehe auch: Rückseitendruck.

Opportunity to See | OTS

Rubrik: Planung und Forschung

Durchschnittliche Anzahl der Kontakte (Durchschnittskontakte), die eine Person mit dem Werbeträger in einem vorgegebenen Zeitraum hat.

Ortsgrößenklassen

Rubrik: Planung und Forschung

Die in der ma Plakat ermittelten Leistungswerte lassen sich u.a. nach Ortsgrößenklassen spezifizieren.
Folgende Größenklassen werden ausgewiesen:

  • unter 5.000 Einwohner
  • 5.000 bis 10.000 Einwohner
  • 10.000 bis 20.000 Einwohner
  • 20.000 bis 50.000 Einwohner
  • 50.000 bis 100.000 Einwohner
  • 100.000 bis 500.000 Einwohner
  • über 500.000 Einwohner

Out of Home-Planung

Rubrik: Planung und Forschung

Selektion von Werbeträgern zur Erreichung des individuellen Kommunikationsziels. Die Planung erfolgt nach Quote, Umfeld, Geomarketing oder Leistungswerten.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben P

Pacht

Rubrik: Planung und Forschung

Entgelt, das ein Unternehmen der Außenwerbung an die Stadt oder Kommune zu zahlen hat, um auf öffentlichem Grund und Boden eine Anschlagstelle zu errichten.

Panel

Rubrik: Planung und Forschung

Repräsentativer Personenkreis, der immer wieder befragt wird bzw. dessen Teilnehmer regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg und meist schriftlich zu bestimmten Fragen berichten. Ziel: Messung der Veränderungen.

Papier

Rubrik: Druck und Technik

Bei der Auswahl des Plakatpapiers muss zwischen Plakaten, die im Nassklebeverfahren angebracht werden, und Plakaten, die trocken plakatiert werden, unterschieden werden (Klebung). Bei Nassklebung: 100 bis 120g/m², holzfrei, vollgeleimtes Naturpapier oder einseitig gestrichenes Affichen-Papier, hohe Nassreißfestigkeit, geringe Nassdehnung, hohe Opazität oder eingefärbte Rückseite (damit das untere Plakat nicht durchscheint); bei hinterleuchteten Plakaten: 115 bis 135g/m², holzfrei, beidseitig gestrichen (damit das Plakat auf beiden Seiten bedruckt werden kann).

Papiergrammatur

Rubrik: Druck und Technik

Für das Nassklebeverfahren sollte das Plakatpapier ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben. Leichtere Papiere reißen leichter ein oder sind zu transparent, während schwerere Papiere in ihrer Verarbeitung ungeeignet sind. Für City-Light-Poster empfiehlt es sich, zwischen 115 und 140 g/m² schweres Papier einzusetzen.

Papierlackierung

Rubrik: Druck und Technik

Lackierte Plakate sind für den Anschlag nicht geeignet, da der Lack beim Falzen brechen kann und aufeinander liegende Lackflächen nach dem Einweichen zusammenkleben.

Passagefrequenz

Rubrik: Planung und Forschung

Planungszahl in der Außenwerbung: Misst die Anzahl der Kontakte in einem festgelegten Zeitabschnitt.

Passermarkierungen

Rubrik: Druck und Technik

Eine Passermarkierung ist notwendig, um die einzelnen Bögen eines Plakates beim Plakatieren richtig zusammenfügen zu können.

Pendlerkontakte

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Als Pendler werden Personen bezeichnet, deren Arbeitsstätte nicht am Wohnort ist und die demzufolge in eine andere Stadt pendeln müssen. Auf dem Weg zur Arbeit werden zusätzliche Kontakte mit Werbeträgern der Außenwerbung gesammelt, die über die ma Plakat dargestellt werden können.

Penetration

Rubrik: Planung und Forschung

Durchsetzung einer Nachricht oder Werbebotschaft bei der Zielgruppe.

PlakaDiva

Rubrik: Planung und Forschung

PlakaDiva ist ein Wettbewerb der Out-of-Home Research & Services GmbH in Kooperation mit dem Fachverband Aussenwerbung e.V.
Weitere Informationen unter: www.faw-ev.de bzw. www.plakadiva.de.

Plakat

Rubrik: Medien

Großformatiges Werbemittel aus Papier, das im öffentlichen Raum an speziellen Werbeträgern, meist Tafeln oder Säulen, angebracht wird.

Plakat-Media-Analyse | PMA

Rubrik: Planung und Forschung

Ehemalige Studie zur Out of Home-Planung. Mittlerweile abgelöst durch die ma Plakat der AG.MA. Die Plakat-Media-Analyse (PMA) wurde im Auftrag des Fachverbandes Aussenwerbung (FAW) durchgeführt und wies Leistungswerte für Großflächen, Ganzsäulen, City-Light-Poster und Allgemeinstellen aus. Basis der PMA 98 waren: rund 15.000 Interviews zur Ermittlung des erinnerten Blickkontaktes mit Anschlagstellen. Die PMA gab Werte wie die Reichweite, den Gesamtwerbedruck (der in Gross Rating Points (GRP) gemessen wird) oder auch demographische Zielgruppenmerkmale an. Damit lieferte die PMA empirisch gesicherte Nutzungs- und Planungsdaten für den Plakat-Anschlag.

Plakatanschlag

Rubrik: Planung und Forschung

Frühere Bezeichnung für Plakatwerbung.

Plakatbarometer

Rubrik: Planung und Forschung

Ex-Post-Instrument einiger Spezialmittler mit dem Ziel, zuverlässige Daten über Kampagnenreichweiten, Motivzuordnung und die Auffälligkeit der Kampagne zu erheben. Daraus werden generalisierbare Erkenntnisse abgeleitet, die wertvolle Informationen über den Leistungsaufbau über mehrere Dekaden, optimalen Werbedruck pro Stadt etc. liefern.

Plakatbewertung

Rubrik: Planung und Forschung

Die Plakatbewertung erfolgt bspw. über den G-Wert:, Die Bezeichnung G-Wert steht für Gesamtwert und soll ausdrücken, dass darin die Gesamtheit aller relevanten Passantenarten oder Passantenströme berücksichtigt wird. Der G-Wert einer Plakatstelle gibt konkret an, wie viele Passanten sich pro Stunde an ein dort angebrachtes Plakat erinnern können. Grundlage für die Leistungsbewertung einer Plakatfläche ist die Zahl der Passanten (Fußgänger, Autofahrer, Fahrradfahrer und ÖPNV-Nutzer), die die Werbefläche passieren, sowie ihre Standortgegebenheit, d.h. Wahrnehmbarkeit einer Plakatstelle.

Identisch zu: Plakatstellenbewertung.

Plakatentwurf

Rubrik: Druck und Technik, Planung und Forschung

Bei mehrteiligen Plakaten muss ihre Unterteilung bereits beim Entwurf berücksichtigt werden. Teilungsschnitte sollten kleinere Schriften und besondere Bildelemente (z.B. eine Augenpartie) nicht trennen. Ein 18/1-Plakat kann in 4 (Standard), 6, 8 Druckbogen im Hochformat oder in 9 Druckbogen im Querformat hergestellt werden. Bei Plakaten für den allgemeinen Anschlag ist zu beachten, dass zur besseren Verbindung der Papiermäntel überlappend mit ca. 1,5cm Breite geklebt wird. Die Schrift sollte deshalb nicht direkt bis an den Plakatrand gehen.

Siehe auch: Bogenteilung.

Plakatformate

Rubrik: Druck und Technik, Medien, Planung und Forschung

Plakatgrößen werden immer in cm und in der Reihenfolge Breite x Höhe angegeben.

Formate aus der Hochlage des 1/1-Bogens:

  • 59 x 42cm, 1/2-Bogen (DIN A2)
  • 59 x 84cm, 1/1-Bogen (DIN A1)
  • 119 x 84cm, 2/1-Bogen (DIN A0)
  • 119 x 168cm, 4/1-Bogen
  • 119 x 252cm, 6/1-Bogen
  • 356 x 252cm, 18/1-Bogen (8er-Teilung, je ca. 89 x 126cm)

Formate aus der Querlage des 1/1-Bogens:
  • 42 x 59cm, 1/2-Bogen (DIN A2)
  • 84 x 59cm, 1/1-Bogen (DIN A1)
  • 84 x 119cm, 2/1-Bogen (DIN A0)
  • 84 x 178cm, 3/1-Bogen
  • 84 x 238cm, 4/1-Bogen
  • 356 x 252cm, 18/1-Bogen (bis zu 9er-Teilung, je ca. 119 x 84cm)
Für Allgemeinstellen kann höchstens ein Format von 6/1 Bogen verwendet werden. Größere Format sind nur auf Ganzsäulen und Großflächen möglich. Für City-Light-Poster gilt ein Format von ca. 119 x 175cm (1-Druckbogen).

Plakatgestaltung

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Einem guten Plakat kann sich kein Betrachter entziehen. Damit es auch in Sekundenschnelle und aus der Ferne wirkt, müssen bei der Gestaltung einige Grundregeln beachtet werden:

  • Reduktion auf das Wesentliche
  • Darstellung einer einzigen, einprägsamen Botschaft
  • Einsatz eines Eyecatchers und eines kurzen Slogans
  • Verwendung von Motiven mit Symbolcharakter
  • Einsatz vertrauter Formen und Schlüsselworte
  • Verwendung von starken Farben und starken Kontrasten
  • Verwendung plakativer Schriften
  • Beachtung produktionstechnischer Gegebenheiten (z.B. Teilungsschnitte, Vitrinenrahmen), z.B. sollten keine komplizierten gestalterischen Elemente auf den Teilungsnähten der Plakate platziert werden.

Plakatierungsunternehmen (Pächter)

Rubrik: Planung und Forschung

Diese bieten sowohl im lokalen als auch im regionalen oder nationalen Bereich Plakatträger zur Buchung durch Werbungtreibende an. Die meisten Plakatierungsunternehmen haben sich dem Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) angeschlossen, der als Branchenverband die Interessen der Plakatanbieter in Deutschland vertritt.

Plakatkontakt

Rubrik: Planung und Forschung

Kontakt einer Person (aus der Zielgruppe) mit dem Werbemedium.

Plakatmonitor

Rubrik: Planung und Forschung

Der von der Deutschen Städte Medien/DSM in Auftrag gegebene „Plakatmonitor" liefert die genauen Erinnerungswerte einer Kampagne und gibt einen Nachweis ihrer Wirksamkeit. Als repräsentative Ex-Post-Analyse auf Basis von Interviews dokumentiert der Plakatmonitor zielgruppenspezifisch die effektive Leistung einzelner Motive oder Kampagnen. Die Ergebnisse können für die künftige Planung eingesetzt werden.

Plakatnetze

Rubrik: Planung und Forschung

Einige Plakatwerbeträger, wie beispielsweise City-Light-Boards oder City-Light-Poster können nur in Netzen gebucht werden (Netzbuchung). Bei Großflächen, die einzeln selektiert werden (Einzelbuchung), können für große Plakatkunden aus dem Gesamtangebot nach individuellen Kriterien auch spezielle Großflächennetze zusammengestellt werden, die dann über mehrere Dekaden gebucht werden.

Plakatproduktion

Rubrik: Druck und Technik

Ist die Plakatgestaltung abgeschlossen, beginnt die Produktion. Zunächst wird die Druckvorlage erstellt. Früher wurde im "analogen Verfahren" das Mutterlitho auf das Plakatformat vergrößert oder mittels Direktprojektion auf die Druckplatten übertragen - heutzutage ist dieser Prozess komplett digitalisiert; beim Digitaldruck wird die digitalisierte Bildvorlage direkt in die Druckmaschine eingespielt. Danach erfolgt der Druck der Plakate (Druckverfahren) in festgelegter Auflage einschließlich Ersatzplakaten und auf geeignetem Papier. Nach der Produktion werden die Plakate für den Plakatversand vorbereitet.

Plakatreichweite

Rubrik: Planung und Forschung

Planungszahl, die sich aus der Anzahl der Personen in der Zielgruppe mit mindestens einem Kontakt errechnet.
Siehe auch:

  • Netto-Reichweite
  • Brutto-Reichweite

Plakatstandort

Rubrik: Planung und Forschung

Wesentlich für den Plakatstandort ist, dass er eine hohe Frequenz erzielt, um hohe Reichweiten und Kontaktwerte zu erzeugen. Anbringungshöhe, Lichtverhältnisse, Verkehrssituation usw. entscheiden darüber, ob und wie Passanten die Plakate wahrnehmen.

Plakatstellenbewertung

Rubrik: Planung und Forschung

Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen. Mit Hilfe des G-Wert-Verfahrens wird die Qualität einer Großfläche in "Wertungspunkten" angegeben. Dabei fließen die geschätzte Passagefrequenz einer Plakatstelle sowie ihre Lage, Platzierung und ihr Umfeld in die Bewertung ein.
Identisch zu: Plakatbewertung.

Siehe auch:

Plakatteile

Rubrik: Druck und Technik

Plakate, die größer als 2/1-Bogen (Bogenformat) sind und durch Klebung angebracht werden, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung zusammengesetzt. Eine Großfläche kann beispielsweise aus 4, 6, 8 oder 9 Teilen bestehen. Die hinterleuchteten City-Light-Poster werden einteilig produziert. Hinterleuchtete Plakate in größeren Formaten werden ebenfalls in mehreren Teilen gedruckt und in einem speziellen Verfahren vor dem Aushang zusammengesetzt.

Plakatversand

Rubrik: Planung und Forschung

Die einzelnen Plakatteile werden vorzugsweise plan und auf Paletten frei Haus an die Plakatlager der Plakatierungsunternehmen versandt. Alternativ können kleine Mengen bereits gefalzt oder gerollt in Kartons angeliefert werden. Alle Sendungen müssen mit den notwendigen Versandpapieren versehen sein, aus denen alle wichtigen Informationen zur Kampagne hervorgehen. Die Plakatanlieferung muss ca. 10 Tage vor Plakatierungsbeginn erfolgen.

Plakatversandliste

Rubrik: Planung und Forschung

Instrument zur Planung des Plakataushangs bzw. der benötigten Plakatauflage; u.a. bestückt mit Anzahl der Plakate (Plakatbedarf unter Berücksichtigung der Ersatzplakate) und Motivnamen, Plakatierungsdauer sowie Adresse(n) der Plakatierungsfirmen bzw. deren Lager zur Anlieferung der benötigten Plakate.

Plakatwerbung

Rubrik: Planung und Forschung

Plakate sind die klassischen Werbeträger der Außenwerbung. Sie unterscheiden sich durch ihr Format (z.B. 18/1 für die Großfläche), ihre technische Ausstattung (etwa beleuchtet oder mit Wechselmechanismus) und ihren Standort. Plakate stehen überwiegend an Straßen und öffentlichen Plätzen (Allgemeinstellen auch in Wohngebieten), können von wechselnden Werbungtreibenden belegt werden und sprechen durch ihre breite Streuung die gesamte Bevölkerung an.

Formen der Plakatwerbung sind z.B.:

  • Allgemeinstellen
  • Ganzsäulen
  • Großflächen
  • City-Light-Poster
  • City-Light-Boards
  • MEGA-Poster

Planungsinstrumente

Rubrik: Planung und Forschung

Empirische Untersuchungen wie die ma Plakat der AG.MA, die Untersuchungen zum G-Wert der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) oder bspw. der Plakatmonitor der Deutschen Städte Medien. Mit diesen Untersuchungen hat man mittlerweile zuverlässige Instrumente für die Planung einer Plakatkampagne an der Hand. Sie liefern valide Daten zu Leistungen von Standorten und bereits durchgeführten Kampagnen.

Point of Sale | PoS

Rubrik: Planung und Forschung

Der Point of Sale (auch PoS oder p.o.s.) ist der Ort des Verkaufs. Gerade Außenwerbung erreicht die Zielgruppe auf ihrem Weg zum Point of Sale und kann somit in letzter Minute einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufentscheidung ausüben.

Postbefragung

Rubrik: Planung und Forschung

Schließt sich an eine Kampagne bzw. einen durchgeführten Studiotest (Der Studiotest ermöglicht die Befragung von Probanden unter kontrollierbaren Testbedingungen. In der Regel ist der Studiotest als Kurzzeittest konzipiert.) an und untersucht mit Hilfe statistischer Verfahren die Wirkung einer Kampagne auf die Testgruppe.

Poster Track

Rubrik: Planung und Forschung

Grundlagenstudie zur Werbewirkung der Außenwerbung. Die Werbewirkung des Mediums Plakat wird mit der Wirkung anderer Medien verglichen.

PpS (Plakatseher pro Stelle)

Der aus der Reichweitenstudie ma Plakat bekannte Kontaktbegriff „Plakatseher pro Stelle“ (PpS) ist seit 1. Januar 2013 auch Parameter für die Leistung einer einzelnen Plakatstelle.

Die Angabe erfolgt als „Plakatseher pro Stelle im Belegungszeitraum“ und ist die Bruttokontaktsumme eines Werbeträgers beziehungsweise Werbeträgernetzes. Dieser Leistungsnachweis ist ab dem Tarifjahr 2013 ein wesentlicher Faktor zur Preisbildung in der Plakatwerbung. Mit dem PpS im Belegungszeitraum werden Planungs- und Einkaufswährung in der Außenwerbung erstmals eins.

Preis-Leistungsverhältnis

Rubrik: Planung und Forschung

Anteil von gezahlter Summe zum werblichen Gegenwert. Wird meist mit dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) bemessen. Dieser gibt an, zu welchem Preis je 1.000 erzielte Kontakte eingekauft werden können.
Der TKP lässt sich in der Außenwerbung mit der folgenden Formel errechnen:
Flächenkosten x 10,5 (Dekade) x 1.000/erinnerungswirksame Werbemittelkontakte pro Dekade.

Preise

Rubrik: Planung und Forschung

Werden bei Plakaten pro belegter Stelle und Tag angegeben und müssen auf die Dekade und alle gebuchten Stellen hochgerechnet werden. Bei der Litfaßsäule gilt der Bogentagpreis für ein Plakat im Format 1/1-Bogen und pro Tag. Die Preise werden nach den unterschiedlichen Werbeträgern und teilweise nach der Qualität der Plakatstandorte differenziert.

Pretest

Rubrik: Planung und Forschung

Voraus-Test. Wird vor dem Einsatz einer Werbekampagne durchgeführt. Dieser untersucht die bereits vorhandenen Merkmale, Einstellungen und Kenntnisse der Zielgruppe.

Prime Time

Rubrik: Planung und Forschung

Bezeichnet die Hauptsendezeit elektronischer Medien.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben Q

Querschnittsuntersuchung

Rubrik: Planung und Forschung

Untersuchung von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben R

Rangreihe

Rubrik: Planung und Forschung

Nach Größe und Wertigkeit geordnete Anzahl von Zahlen oder Begriffen.

Raster

Rubrik: Druck und Technik

Breitenmaß für Plakate von Großflächen. Diese werden für gewöhnlich in einer Rasterweite von ca. 11 Linien je cm gedruckt. Feinere Raster können zu einer Verringerung des Kontrastumfangs und damit zu einer Beeinträchtigung der plakativen Wirkung führen.

Recall

Rubrik: Planung und Forschung

Mediabegriff, der die Erinnerung an bestimmte Werbemittel oder deren Inhalte wie Markennamen, Slogan oder Produktnutzen misst. Beim G-Wert wird der Recall eines Plakates an einem einzelnen Plakatstandort gemessen und gibt Auskunft über dessen Qualität. Bei Projekten der Werbewirkungsforschung wird der Recall ganzer Plakatkampagnen erfasst. Der Recall kann in diesem Fall angeben, wie gut eine Plakatkampagne gewirkt hat und wie gut sie gestaltet war.
Siehe auch: Recognition.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Rubrik: Planung und Forschung

Sowohl bei der Einrichtung und Bewirtschaftung von Plakatflächen als auch bei der Umsetzung von Plakatkampagnen gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, Vorschriften und Geschäftsbedingungen zu beachten, die hier nur kurz angedeutet werden können.
Grundsätzlich müssen sich die Anschlagunternehmen bei der Aufstellung der Werbeträger nach den Landesbauverordnungen und den örtlichen Bauvorschriften richten und bei den Bauämtern eine Genehmigung einholen. Die Anlagen sollten so errichtet und unterhalten werden, dass sie standsicher sind und nicht die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden. Zudem dürfen sie keine Verunstaltung ihrer Umgebung anrichten und sich nicht störend häufen (die Auslegung dieser Begriffe ist häufig Ermessenssache).
„Wirtschaftswerbung" darf nach dem Baugesetz nicht außerhalb bebauter Ortsteile stehen (ausgenommen sind z.B. Flughäfen oder Sportanlagen). Auch in Kleinstädten, Dorfgebieten und allgemeinen Wohngebieten ist die Wirtschaftswerbung erheblich eingeschränkt. Amtliche, kirchliche, sportliche, politische oder kulturelle Mitteilungen sind erlaubt.
Ein weiterer Grundsatz ist, dass die Sicherheit des öffentlichen Verkehrs nicht gefährdet werden darf, z.B. indem der Werbeträger ein räumliches Hindernis darstellt. Die Tatsache, dass Verkehrsteilnehmer möglicherweise von dem Plakat abgelenkt werden könnten, wird nicht als verkehrsgefährdend eingestuft.

Siehe auch:

  • Genehmigung von Standorten
  • Öffentlicher Raum

Recognition

Rubrik: Planung und Forschung

Wichtig für die Bewertung von Standorten oder Plakatmotiven sind Recognition- oder Erinnerungswerte. Allgemeine Erinnerungstests – im Rahmen einer gestützten Befragung durch die Vorlage des Originals oder einer ungestützten Befragung ohne Erinnerungshilfe (Recall) – geben darüber Auskunft.
Siehe auch: Recall.

Reichweite

Rubrik: Planung und Forschung

Einer der zentralen Begriffe der Mediaplanung. Drückt aus, wie viel Prozent der Gesamtbevölkerung oder einer bestimmten Zielgruppe von einem Medium in einem bestimmten Zeitabschnitt erreicht werden. Das Ergebnis wird beeinflusst von:

  • den eingesetzten Werbeträgern
  • der Belegungsdichte
  • der Belegungsdauer
  • der Ortsgrößenklasse
  • der Zielgruppe
  • der Grundgesamtheit für die Zählung
  • dem eingesetzten Budget

Reichweitenforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Erhebung des erreichten Anteils der Gesamtzielgruppe.

Relaunch

Rubrik: Planung und Forschung

Überarbeitung eines Produkts, Unternehmens- oder Werbeauftritts.

Relevant Set

Rubrik: Planung und Forschung

Bezeichnet alle Marken, die ungestützt erinnert werden und zum Kauf in Frage kommen („Top Ten“ bei der Auswahl von Marken bzw. Produkten).

Response

Rubrik: Planung und Forschung

Reaktion von Zielpersonen auf eine Werbemaßnahme bei direkter Ansprache
(z. B. Direkt-Mailings, Coupon-Anzeigen).

Riesenposter

Rubrik: Medien

Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden. Die bis zu 1.000m² umfassenden Werbemotive werden mittels Digitaldruck auf breite Bahnen aus Vinylnetzen gedruckt, zusammengesetzt und montiert.

Rumpfflächenwerbung

Rubrik: Medien, Transportmedien

Werbung auf dem unteren Teil von Bussen, Straßen- sowie S- und U-Bahnen. Dort werden vor allem Produktnamen und Slogans präsentiert. Als Rumpfflächen bezeichnet man die seitlichen Außenflächen unter den Fenstern und die Heckflächen.

Rückseitendruck

Rubrik: Druck und Technik

Maßnahme zur Verbesserung der Opazität (Lichtdurchlässigkeit). Dieser sollte nur erfolgen, wenn das Plakatmotiv ihn erfordert. Bei ganzflächig bedruckten Plakaten ist er nicht nötig. Um die Verklebung nicht zu erschweren, darf das Raster des Rückseitendrucks nicht mehr als 50 Prozent Flächendeckung haben. Die groben Rasterpunkte sollten frei stehen und sich nicht berühren. Zudem darf der Rückseitendruck nicht bis an den Rand gehen. Um eine einwandfreie Verklebung zu erreichen, muss rundherum ein Streifen in der Breite der Überlappung (ca. 1,5cm) frei bleiben. Bei den so genannten Backlights hingegen (City-Light-Poster und City-Light-Boards ) empfiehlt sich ein Rückseitendruck immer.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben S

Sammelhinweistafel

Rubrik: Hinweismedien, Medien

Mittel der Außenwerbung, das in Ortschaften oder Industriegebieten auf die dort angesiedelten Unternehmen hinweist.

Sammelwerbung

Rubrik: Hinweismedien, Medien

Gemeinsame Werbung von unterschiedlichen Geschäften, die aber alle am gleichen Ort ihren Sitz haben, bezeichnet man als Sammelwerbung. Ein Beispiel wäre eine gemeinsame Werbeaktion von Geschäften eines Einkaufszentrums oder einer Ladenstraße.

Siehe auch:

  • Gemeinschaftswerbung
  • Verbundwerbung

Seitenrichtiger Positivfilm

Rubrik: Druck und Technik

Der seitenrichtige Positivfilm dient als Vorlage für den Druckvorgang.

Seitenscheibenplakate

Rubrik: Medien, Transportmedien

Standardisiertes Werbeformat (50 x 15cm beidseitig bedruckt), das auf die Seitenscheiben von Bussen und Bahnen aufgebracht wird.

Selektion

Rubrik: Planung und Forschung

Auswahl der zur Verfügung stehenden Werbeträger auf Basis des Mediaplans. Kriterien sind u.a. Standort und Qualität des Standorts sowie Frequenz der Zielgruppe am Werbemittelstandort.

Share of Advertising | SOA

Rubrik: Planung und Forschung

Anteil der Werbeinvestition einer Kampagne/Marke an den Werbeinvestitionen des Gesamtmarktes (Konkurrenzfeld).

Share of Mind | SOM

Rubrik: Planung und Forschung

Anteil einer Kampagne/Marke an den Durchschnittskontakten pro Person des definierten Gesamtmarkts (Netto-Betrachtung).

Share of Voice | SOV

Rubrik: Planung und Forschung

Anteil einer Kampagne/Marke an den Kontakten am definierten Gesamtmarkt (Brutto-Betrachtung).

Siebdruck

Rubrik: Druck und Technik

Der Druckträger beim Siebdruck ist ein beschichtetes Sieb. Wegen der hohen Fortdruckkosten wird der Siebdruck in erster Linie für Plakate mit niedriger Auflage eingesetzt. Siebdruckanlagen können für Plakate maximal vier Farben in einem Druckgang herstellen.

Siehe auch:

  • Digitaldruck
  • Offsetdruck

Sondergroßfläche | SGF

Rubrik: Medien

Großflächige Plakattafel im Hochformat.

Spezialmittler

Rubrik: Planung und Forschung

Auch Spezialagentur genannt. Über Spezialmittler wird die Buchung und Abwicklung von Plakatkampagnen vorgenommen. Spezialmittler sind deshalb wichtige Servicepartner für Media- und Werbeagenturen sowie werbungtreibende Unternehmen.

Stadtinformationsanlage | SIA

Rubrik: Hinweismedien, Medien

Frei stehende Plakatvitrinen, die auf der einen Seite ein Werbeplakat (i.d.R City-Light-Poster - 4/1) und auf der anderen Seite einen Stadtplan oder ähnliche kommunale Informationen enthalten. Diese sind häufig in Fußgängerzonen zu finden.

Stadtmobiliar

Rubrik: Medien

Durch einen Primär- und einen Sekundärnutzen charakterisierter Nutzbau in Dörfern oder Städten. Bei dem Primärnutzen handelt es sich um einen gemeinnützigen Nutzen wie Wetterschutz oder Sitzmöglichkeiten (z.B. eine Bushaltestelle). Der Sekundärnutzen von Stadtmobiliar besteht in der sich bietenden Werbefläche.

Zum Stadtmobiliar, das mit Werbebotschaften ausgestattet werden kann, gehören:

  • Papierkörbe
  • Stadt-Informationsanlagen
  • Telefonhäuschen
  • Toiletten-Anlagen
  • Uhrensäulen
  • Wartehallen (z.T. verglast mit Vitrinen-Plakatierung)

Standardisierter Datensatz zur Außenwerbung | SDAW

Rubrik: Planung und Forschung

Wird brancheneinheitlich zur Datenfernübertragung genutzt, wenn beispielsweise einem Spezialmittler gemeldet werden soll, wie viele und welche Plakatstellen noch zur Buchung frei sind.

Standort

Rubrik: Planung und Forschung

Genau definierter Ort, an dem eine Anschlagstelle aufgestellt ist. Im Gegensatz zu Litfaßsäulen und Ganzsäulen können mehrere Großflächen unmittelbar nebeneinander stehen. Sie stehen dann am gleichen Standort (Mehrfachstandort). Üblicherweise wird jedoch von einem Werbungtreibenden nur ein Werbeträger pro Standort belegt. Bei der Wahl der Standorte ist vor allem zu berücksichtigen, welche Zielgruppe man mit der Werbebotschaft erreichen will.
Siehe auch: Standortqualität

Standortbeschreibungsbogen

Rubrik: Planung und Forschung

Formular zu jedem einzelnen Werbeträger. Er hält die wichtigsten Daten zu seiner Position und zu seinem unmittelbaren Umfeld. Dadurch ist er einer der wichtigsten Instrumente zur zielgruppenspezifischen Selektion von Werbeträgern. Standortbeschreibungsbögen werden für einzeln buchbare Werbeträger, wie die Großfläche, geführt.

Standortleistung

Rubrik: Planung und Forschung

Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standorts eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels.
Identisch zu: Kontaktleistung.

Standortverzeichnis

Rubrik: Planung und Forschung

Instrument zur Planung von Außenwerbekampagnen, u.a. mit Art und Adressen der Werbeträger, Preisen sowie Verfügbarkeit für Buchungen.

Stichprobe

Rubrik: Planung und Forschung

Auswahl einer Untersuchungseinheit aus der Grundgesamtheit nach bestimmten Methoden.

Stornofristen

Rubrik: Planung und Forschung

Außenwerbeunternehmen gewähren Werbungtreibenden bei der Buchung von Plakaten eine Stornofrist von i.d.R. 60 Tagen. Bei City-Light-Postern und City-Light-Säulen etc. gilt die Festbuchung.

Streuplan

Rubrik: Planung und Forschung

Festlegung, wann während einer Werbekampagne welche Medien wie oft geschaltet werden sollen.

Streuquote

Rubrik: Planung und Forschung

Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern einer Stadt.
Identisch zu: Belegungsquote.

Strom- und Reinigungskosten

Rubrik: Planung und Forschung

Bei Vitrinenplakaten an Wartehallen, Stadtinformationsanlagen etc. sind die Strom- und Reinigungskosten in der Regel in den Belegungspreisen enthalten.

Superposter

Rubrik: Medien

Plakatwerbeträger im 40/1-Bogenformat mit den Maßen 526 x 372cm, das vorzugsweise an Giebelwänden angebracht und beleuchtet ist. Für Superposter gilt die Einzelbuchung und das Nassklebeverfahren (Klebung).

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben T

Tagesleuchtfarben

Rubrik: Druck und Technik

Farben, die aufgrund ihrer speziellen Pigmente auch bei Tageslicht eine intensive Leuchtkraft besitzen.

Siehe auch:

  • Druckfarben
  • Lichtechtheit

Tausender-Kontakt-Preis | TKP

Rubrik: Planung und Forschung

Def.1: Gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt zu erreichen.

Def.2: Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) (auch Tausenderpreis, Tausenderkontaktpreis, Thousand Ad Impressions (TAI) oder Cost-per-Mille (CPM) genannt) ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung. Er gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme (etwa für Fernsehspots, Online-Werbung. OoH-Werbung oder Printwerbung) eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt (im Radio Hörkontakt) zu erreichen. Im Onlinebereich, beispielsweise bei Bannerwerbung, gilt eine Ad-Impression als Kontakt.
Quelle: Wikipedia

Er lässt sich in der Außenwerbung (hier: dekadisch) mit der folgenden Formel errechnen:
Flächenkosten x 10,5 (Dekade) x 1.000 : erinnerungswirksame Werbemittelkontakte pro Dekade

Teaser

Rubrik: Medien, Planung und Forschung

Bezeichnung für ein vorab geschaltetes, aufmerksamkeitssteigerndes Werbeelement, das Interesse wecken soll.

Teilbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Teilweise Buchung von Werbeträgern. Bspw. Litfaßsäulen werden in aller Regel nur in ganzen Netzen belegt. In größeren Städten (ab ca. 300.000 Einwohnern) ist allerdings auch eine Teil- oder Halbbelegung möglich. Dabei wird in der ganzen Stadt jede zweite Anschlagstelle belegt.
Siehe auch: Vollbelegung

Teilgestaltung

Rubrik: Transportmedien

Grafische Gestaltung von definierten Teilflächen eines Busses oder einer Straßenbahn.

Teilungsschnitte

Rubrik: Druck und Technik

Stoßkanten zwischen den einzelnen Bogenteilen bei mehrteiligen Plakaten. Bereits im Entwurf von Plakatmotiven sollte daher darauf geachtet werden, filigrane Motivteile wie Gesichter und feine Schriften nicht zu trennen.

Siehe auch:

  • Plakatformate
  • Bogenteilung
  • Plakatentwurf

Tonwertumfang

Rubrik: Druck und Technik

Der Tonwertumfang bezeichnet den darstellbaren Bereich eines Bildes zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Ton.

Traffic Banner

Rubrik: Medien, Transportmedien

Standardisiertes Werbeformat (175cm x 50cm) der Verkehrsmittelwerbung, das unabhängig vom Fahrzeug bundesweit gebucht werden kann. Ideal für Aktionswerbungen in hoher Stückzahl und kurzer Laufzeit.

Traffic Boards

Rubrik: Medien, Transportmedien

Adaption des Plakatformats auf den mobilen Werbeträger Bus. Das 18/1-Traffic Board ist die Adaption an das Großflächenformat (356cm x 252cm). Das 4/1-Traffic Board lehnt sich an das CLP-Format (119cm x 176cm) an.

Train-INFOSCREEN

Rubrik: Medien, Transportmedien

Train-INFOSCREENS sind hochauflösende, computergesteuerte Flachbildschirme in U-Bahnen. 1998 wurden Train-INFOSCREENS als Pilotprojekt in Hamburg gestartet. Neben aktuellen Nachrichten, Wetterprognosen, Kulturtipps und Fahrtinformationen besteht das Programm zu einem festen Teil aus Werbung. Vorteile: eine individuelle Dosierbarkeit der Spots, extrem kurze Vorlaufzeiten, niedrige Produktions- und Schaltkosten sowie eine durch die Wartesituation besonders aufnahmebereite Zielgruppe.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben U

Ueberlappungen

Rubrik: Druck und Technik, Medien

Da man die Plakate von oben nach unten anschlägt, werden zweiteilige Plakate immer an der Unterkante des Oberteils um ca. 1,5cm überlappt. 18/1-Plakate werden von links nach rechts und von oben nach unten geklebt. Überlappungsränder müssen also rechts und unten vorgesehen werden.

Siehe auch:

  • Euroklebung
  • Klebevorlage

Uhrensäulen

Rubrik: Hinweismedien, Medien

Außenwerbemöglichkeit an fest installierten, öffentlichen Uhren, meist in Innenstädten oder an Bahnhöfen. Werbung ist hier auf allen Seiten möglich.

Ungestützte Befragung

Rubrik: Planung und Forschung

Recherchemethode in der Markforschung. Um Erinnerungswerte für Werbemittel oder Werbeträger zu ermitteln, werden die Passanten entweder gestützt oder ungestützt befragt. Im Gegensatz zur gestützten Befragung stellt die ungestützte Befragung keine Erinnerungshilfen bereit, d.h. der Befragte muss sich ohne visuelle Hilfe an ein Plakat bzw. einen Standort erinnern.

Unique Selling Proposition | USP

Rubrik: Planung und Forschung

Kaufanregender, einzigartiger Vorteil, durch den sich ein Produkt von Konkurrenzprodukten abgrenzt.

Alle Einträge mit Anfangsbuchstaben V

Verbraucher-Analyse | VA

Rubrik: Planung und Forschung

Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der Erwachsenen ab 14 Jahre zu untersuchen.

Verbundwerbung

Rubrik: Planung und Forschung

Gleichzeitige Werbung für zwei oder mehr Produkte, die gut zueinander passen, z.B. Brötchen und Brotaufstrich.

Siehe auch:

  • Gemeinschaftswerbung
  • Sammelwerbung

Verfügbarkeit

Rubrik: Planung und Forschung

Wichtiger erster Schritt bei der Buchung von Plakaten. Bereits in der Planungsphase wird untersucht, ob in den anvisierten Zeiträumen genügend Werbeträger der gewünschten Qualität verfügbar sind. Bei unzureichender Verfügbarkeit muss notfalls auf andere Termine ausgewichen werden.

Verkehrsmittelwerbung

Rubrik: Medien, Transportmedien

Werbung an und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen). Vorteil: Mit Verkehrsmittelwerbung erreicht man eine besonders mobile, aktive Zielgruppe. Innovativ ist die Entwicklung bspw. von Train-INFOSCREENS, einem elektronischen Werbemedium in U-Bahnen.

Verkehrsmittelwerbungs-Studie | VKM-Studie

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Mit einer Grundlagenstudie zur Medialeistung von Verkehrsmittelwerbung hat die ehemalige Deutsche Städte Medien/DSM (jetzt: Ströer) schon früh die Leistung von Werbung auf Bussen und Bahnen nachgewiesen. In 2.700 Interviews wurden Reichweiten ermittelt und einzelne Kampagnen vermessen.

Das Ergebnis:

  • Pro Woche hat mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung Kontakt mit Verkehrsmittelwerbung.
  • Auch die Reichweite, der Werbedruck (gemessen in Opportunities to see) und die Kontaktmenge sprechen eindeutig für diese Form der Außenwerbung.
  • Darüber hinaus konnte eine Schätzfunktion hergeleitet werden, die sich zur Bestimmung des Werbedrucks für beliebige Teilbelegungsquoten einsetzen lässt.

Verpackung

Rubrik: Druck und Technik

Plakate mit den Druckbogenformaten bis 89 x 126cm sollten immer plan angeliefert werden, da sie von dem Anschlagunternehmen maschinell gefalzt werden. Auch gerollte Plakate erschweren das Falzen. Auf Paletten verpackte Plakate sollten nicht mehr als 500kg je Verpackungseinheit wiegen. Mehrteilige Plakate sind nach Teilen gestapelt, in der numerischen Folge und seitenrichtig verpackt anzuliefern. Bereits zusammengetragene Plakate erschweren dem Anschlagunternehmen die Arbeit.

Siehe auch:

  • Lieferung
  • Lieferschein

Versandpapiere

Rubrik: Planung und Forschung

Jede Plakatsendung an das Anschlagunternehmen sollte Versandpapiere (Expressgutkarte oder Frachtbrief) mit dem Namen des Werbungtreibenden, des Plakatformats und des Plakatmotivs enthalten.

Siehe auch:

  • Lieferung
  • Lieferschein

Video-Boards

Rubrik: Medien

Hochauflösende LED-Wände, die u.A. zum Abspielen von Werbespots in Videoqualität geeignet sind

Vitrinenplakate

Rubrik: Medien

Backlights wie City-Light-Poster und City-Light-Boards bezeichnet man auch als Vitrinenplakate, da sie in Vitrinen aufgehängt und hinterleuchtet werden. Vitrinenplakate dürfen nicht gefalzt angeliefert werden.

Vollbelegung

Rubrik: Planung und Forschung

Normalfall beim Plakatanschlag an Litfaßsäulen. Komplette Belegung aller Werbeträger einer Stadt belegt.
Siehe auch: Teilbelegung.

Vorteile der Außenwerbung

Rubrik: Planung und Forschung, Transportmedien

Außenwerbung ist ein allgegenwärtiges Massenmedium mit einer hohen Akzeptanz in der Bevölkerung. Grundsätzlich hat jede Person, die das Haus verlässt, die Chance, mit Außenwerbung in Kontakt zu kommen. Gute Plakate und Werbebotschaften auf Verkehrsmitteln beleben dabei nicht nur das Stadtbild, sondern haben auch einen Unterhaltungswert und ziehen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.

Daraus ergeben sich die folgenden Vorteile der Außenwerbung:

  • Schaffung einer breiten Öffentlichkeit
  • schnelle Steigerung des Bekanntheitsgrades durch wirksame Kontaktwiederholungen
  • massiver Werbedruck und ein rascher Aufbau von Reichweiten
  • lokale und regionale Verstärkung der Werbung
  • Unterstützung der Abverkäufe kurz vor dem Kaufentscheid (Plakat oder Verkehrsmittelwerbung als letztes Medium vor dem Point of Sale)

Vorteile der Verkehrsmittelwerbung

Rubrik: Transportmedien

Vorteil der Verkehrsmittelwerbung sind im Allgemeinen flexible Laufzeiten und Belegungen, attraktive Reichweiten, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und eine mobile Zielgruppe.

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Wahlplakate

Rubrik: Medien

Während eines bestimmten Zeitraumes vor einer Wahl haben die Wahlplakate der Parteien Vorrang vor den Plakaten der Wirtschaftswerbung. Gesetzlich vorgeschrieben für politische Plakate ist ein Impressum mit Angaben zum Verfasser und zur Druckerei.

Wahrnehmungsforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Erforscht die Wahrnehmungsprozesse und die Abhängigkeit der Wahrnehmung von bestimmten Faktoren.

Wartehalle

Rubrik: Medien, Transportmedien

Wartehallen für Verkehrsmittel sind ein Standort für City-Light-Poster. Wartehallen gehören in den Bereich des Sadtmobiliars, bei dem Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die städtische Bevölkerung verknüpft werden.

Wasserfestigkeit

Rubrik: Druck und Technik

Druckfarben müssen wasserfest sein; sie dürfen in nassem Zustand nicht auslaufen. Diese Eigenschaft ist auch für die Wetterbeständigkeit des Plakats von Bedeutung.

Wechselrahmen (U-Bahn)

Rubrik: Transportmedien

Werbeträger für Plakate im DIN A1 Format. Wechselrahmen werden in Netzen gebucht. Das Plakat befindet sich geschützt hinter einer Plexiglasscheibe.

Werbedruck

Rubrik: Planung und Forschung

Quantitatives Ausmaß der Konfrontation der Zielgruppe mit Werbeträgern und Werbemitteln.

Werbemittel

Rubrik: Medien, Transportmedien

In der Außenwerbung wird analog zu den meisten anderen Mediengattungen zwischen Werbemitteln und Werbeträgern unterschieden. Als Werbemittel wird in der Plakatwerbung das Material bezeichnet, auf dem die Werbebotschaft dargestellt ist. Zu den Werbemitteln zählen also Plakate, die bedruckten Folien der Verkehrsmittelwerbung oder die Schilder der Bandenwerbung. Das Werbemittel wird dann auf dem Werbeträger angebracht.

Werbemittelkontakt

Rubrik: Planung und Forschung

Erfolgt, wenn eine Person einen Werbeträger sichtbar passiert. Dieser ist erinnerungswürdig, wenn sich eine Person an ein Plakatmotiv erinnern kann.

Werbeträger

Rubrik: Medien

Bauliche Vorrichtungen, die zum Anbringen der Werbemittel (also der Plakate, Folien und Beschriftungen) vorgesehen sind. In der Plakatwerbung können dies beispielsweise Großflächen, Ganzstellen, City-Light-Poster, aber auch Verkehrsmittelwerbung sein. Wenn Werbeträger ein spezielles Design oder eine spezielle Technik aufweisen, erhalten sie meist eigene Produktbezeichnungen, wie beispielsweise City-Light-Boards. Wenn Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die Bevölkerung ausgestattet sind, wird von Stadtmobiliar gesprochen (Wartehallen, Stadtinformationsanlagen etc.).

Werbewirkung

Rubrik: Planung und Forschung

Einfluss der Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen in der Zielgruppe. Wirkung kann als Marken-Awareness, Markensympathie, Image, Kaufabsicht oder Kauf gemessen werden. Diverse Einflussfaktoren wie der Werbeträger, das Werbemittel oder die Kontakthäufigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Werbewirkungsforschung

Rubrik: Planung und Forschung

Erforscht die Faktoren der Werbewirkung und ihre Einflüsse.

Werbewirkungsmessung

Rubrik: Planung und Forschung

Diese Messung der Erinnerung (Recall) an eine Plakatkampagne gibt an, wie gut das Plakatmotiv in Kombination mit der gewählten Belegung von Werbeträgern auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe gewirkt hat.

Werbung zu Messen & Ausstellungen

Rubrik: Planung und Forschung

Messen bieten häufig attraktive Werbemöglichkeiten.
So etwa in Form von z.B.:

  • City-Light-Postern
  • Dauerwerbeflächen
  • Dauerwerbeeinrichtungen in verschiedenen Größen
  • Großflächen
  • Riesenposter
  • Postervitrinen
  • Wechselrahmen
  • Werbetürmen

Wildanschlag | Wildplakatierung

Rubrik: Medien

Plakate werden häufig „wild", d.h. ohne Genehmigung an Zäunen, leer stehenden Häusern, Bäumen, Masten usw., angebracht. Dieser Wildanschlag ist nicht erlaubt.

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Zapping

Rubrik: Planung und Forschung

Schnelles Umschalten von einem TV-Sender zum anderen. Ein Großteil der TV-Werbung wird nicht gesehen, da Zuschauer in der Werbepause zappen. In der Außenwerbung ist Zapping beim Konsumenten nicht möglich.

Zeitgerüst

Rubrik: Planung und Forschung

Sichtkontakte mit Plakaten werden nicht bewusst gespeichert. Ein Zeitgerüst - d.h. ein reproduzierter Tagesablauf mit Stationen wie Arbeitsweg, Mittagspause oder Einkaufsweg - hilft, die Erinnerung zu unterstützen.

Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft | ZAW

Rubrik: Planung und Forschung

Führt als Zusammenschluss von Verbänden, deren Mitglieder Wirtschaftswerbung betreiben, die Interessen der Werbewirtschaft zusammen. Dieser vertritt sie nach außen und stellt jährlich die Werbeinvestitionen aller Mediengattungen und Werbeträger fest. Die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern/IVW ist eine unabhängige Kontrollorganisation des ZAW.
Auch der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) ist Mitglied im ZAW.

Zielgruppe

Rubrik: Planung und Forschung

Am Beginn jeder Kampagne steht auch in der Außenwerbung die Definition der gewünschten anzusprechenden Konsumentenauswahl, der Zielgruppe. Spezielle Tools der Außenwerbung ermöglichen dann die zielgruppenspezifische Planung. Zu diesen Planungsinstrumenten gehören etwa die FAW-Kriterien, die das Umfeld eines Standortes genau definieren, oder neuerdings auch die so genannten Mikromarketing-Modelle (Datenbanken mit Standortdaten). Ein anderes Planungsinstrument stellt z.B. die ma Plakat dar, durch die eine Segmentierung der Zielgruppe nach unterschiedlichen Kriterien ermöglicht wird, so z.B. nach Geschlecht, Kaufkraft oder speziellen Interessen. In der ma Plakat können die Reichweiten und Kontakte von Plakaten auch für spezielle Zielgruppen angegeben werden.