News

Werbebilanz 2017: OOH noch besser als gedacht

Werbebilanz 2017: OOH noch besser als gedacht

Der finale Nielsen-Bericht für das Werbejahr 2017 korrigiert die Bruttospendings für Out of Home weiter nach oben und weist die Aussenwerbung erstmals als stärkste Wachstumskraft im Gesamtmarkt aus.

Vor wenigen Tagen hat die Nielsen Company (Germany) GmbH zu ihrem Werbetrend für das Jahr 2017 das übliche „Backdata“ verschickt und damit für eine handfeste Überraschung gesorgt. Im Vergleich zum Mitte Januar von Nielsen veröffentlichten Werbetrend 2017 kommen bei Out of Home mit den im „Backdata“ final ermittelten Zahlen noch einmal mehr als 100 Millionen Euro Bruttospendings hinzu. Dieses weitere Plus ergibt sich aus Umsatznachmeldungen, die wiederum auf späte Abrechnungszeiträume von Kampagnen zurückzuführen sind, insbesondere in den Bereichen Digital OOH und Transport Media.

Das Gesamtvolumen 2017 summiert sich für OOH damit auf 2,23 Milliarden Euro, gegenüber 2016 ein Zuwachs von 12,4 Prozent (bisher 7 Prozent) beziehungsweise rund 245 Millionen Euro Plus (bisher: 139Millionen). Der Marktanteil der Aussenwerbung liegt damit bereits jetzt bei genau 7 Prozent (bisher: 6,7 Prozent).

Mit dieser Steigerung übernimmt OOH erstmals die Rolle als stärkster Wachstumstreiber im Gesamtmarkt. Denn mit mehr als 245 Millionen Euro Umsatzzuwachs stellt Out of Home rund 43 Prozent des Gesamtwachstums im Werbemarkt – mehr als Fernsehen (240 Millionen Euro Zuwachs 2017) und Online (85 Millionen Euro).

„Dass Out of Home ein ausgesprochen gutes Geschäftsjahr 2017 hatte, war mit Erscheinen der Nielsen-Zahlen schon im Januar deutlich dokumentiert. Die jetzt veröffentlichten, endgültigen Zahlen für 2017 sind allerdings sensationell und geben nochmals einen neuen Blick auf die Verhältnisse im Werbemarkt und die aktuelle Rolle von OOH im Media-Mix wieder“, so Jochen C. Gutzeit, Geschäftsführer des Fachverbands Aussenwerbung (FAW).


Quelle: Fachverband Aussenwerbung e. V. (FAW)


[veröffentlicht am 27.02.2018]

zurück